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02.02.2013  |  Zum Artikel

Villingen-Schwenningen Ermittlungen können noch Monate andauern

Villingen-Schwenningen -  Nach der polizeilichen Durchsuchung der Hess AG sowie der Privathäuser der beiden beschuldigten ehemaligen Firmenvorstände am Mittwoch werden die beschlagnahmten Unterlagen nun von der Polizei ausgewertet. Mit einem schnellen Ergebnis, ob die Vorwürfe der Bilanzmanipulation und des Anlagenbetrugs gegen Christoph Hess und Peter Ziegler zutreffend seien, ist nicht zu rechnen.
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    Dieter Liepold beschreibt den Sachstand detailliert... ich vereinfache mal...
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 02.02.2013 19:09
    Mit 80% oder mehr Wahrscheinlichkeit hat die Hess AG keine fingierten Umsätze in zweistelliger Mio.höhe in der Bilanz ausgewiesen und auch keinen Anlagebetrug begangen.

    Die Staatsanwaltschaft muss aber die Verdachtsvorwürfe von Amts wegen verfolgen, da sie sie aus der Presse entnahm.

    Die monatelang dauernde Ermittlungen werden wahrscheinlich dazu führen, dass der Aktienkurs für die rund 2,6 Millionen Aktien noch weiter sinkt und damit die bisherigen Verluste für die damaligen Aktienkäufer von rund 22 Millionen Euro sich noch ausweiten.

    Kern- und Grundproblem ist, dass sich die Altaktionäre durch den Börsengang 54 bis 60 Millionen Euro erhofften, dann nur 40 Mio. Euro brutto bekamen und diese Aktien zum heutigen Kurs von 7,00 nur noch rund 18 Mio. Euro wert sind.

    Wenn Aufsichtsrat, Betriebsrat und die alte Geschäftsführung nicht schnellstens Klarheit schaffen, wird auch die Firma Hess AG und die meisten Mitarbeiter einer üblen Zukunft entgegensehen.
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    Teil 1 - Tim van Delden & Dr. Till Becker offenbarer » Wutlauf «
    Von rata (412 Beiträge) am 02.02.2013 13:48
    Durch die Ermittlungserweiterung
    auf § 264a StGB wurde der Sachstand nicht verändert, die mediale Aufregung war deplatziert.
    Zur Ausgangslage:
    ● § 331, HGB - Unrichtige Darstellung, ist ein » Aufgreif- und Auffangtatbestand «, der sich nach gültiger Rechtsauffassung kaum lohnt, schwierig nachzuweisen ist und wenig Verurteilungen nach sich zieht.
    ● Die Ausweitung der Erkundungen war die normale, zwangsweise und logische Konsequenz aus den Vorermittlungen. http://www.zis-online.com/dat/artikel/2011_7_600.pdf
    ● Erkennbar wird, das offenbar T. van Delden und sein Adlatus Dr.. Till Becker einem Wutlauf gegen die Haupteigner, Familienholdung Hess, erlegen ist. Der angerichtete Imageschaden, siehe Kursentwicklung, wiegt schwerer, als die vermuteten Vergehen, die bis heute nicht belegt wurden, was der Staatsanwalt Peter Lintz deutlich zu verstehen gab, er wurde offenkundig "nicht fündig" und sicherte lediglich eventuelles Beweismaterial - mehr ist bis jetzt nicht geschehen.
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    Teil 2 - Tim van Delden & Dr. Till Becker offenbarer » Wutlauf «
    Von rata (412 Beiträge) am 02.02.2013 13:43
    Die Unschuldsvermutung ist eine wichtige Regelung des Rechtsstaatsprinzips (Art. 20, 28 GG) und verfassungsgemäße Grundlage. Die Fragen Richtung T. van Delden, ARV und dessen neuen Vorstandes, werden lauter, sie rücken in den Fokus, 21. 01. 2012: ●
    ● "" Haben Wirtschaftsprüfer versagt? Merkwürdig ist, dass der Zeitraum, in dem diese Vorgänge (Anmerkung: Verdacht auf Bilanzmanipulationen) passiert sein sollen, im Rahmen der strengen Due-Diligence-Prüfungen für die Börsenzulassung überprüft wurden. Gewöhnlich bleibt bei solchen Prüfungen kein Stein auf dem anderen. Da es sich um gravierende Fehler handeln dürfte, muss man sich schon fragen, was die Wirtschaftsprüfer da gemacht haben. Die am Börsengang beteiligten Banken haben auch nichts bemerkt. Der mit einer zweistelligen Prozentrate am Kapital beteiligte Investor dürfte die Zahlen damals auch geprüft haben. Das wirft natürlich Fragen auf. "" www.lichtnews.de/hess-feuert-vorstande-christoph-hess-und-peter-ziegler-abberufen
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    Teil 3 - Tim van Delden & Dr. Till Becker offenbarer » Wutlauf «
    Von rata (412 Beiträge) am 02.02.2013 13:37
    Der strategische Investor, Private-Equity-Gesellschaft HPE Pro Institutional Fund P.V - vertreten durch Tim van Delden, ist bereits seit 2011 bei Hess beteiligt und engagiert,
    ● er hat die Börseneinführung offensichtlich aktiv begleitet. Hat er weggesehen und/oder diesen Mitarbeiter, von dem hier die Rede ist, eingesetzt ?
    ● "" Der Schaden könnte sich in einer zweistelligen Millionenhöhe bewegen, so Presseberichte..... Nach Presseberichten soll ein mit den Vorgängen vertrauter Mitarbeiter aus dem kaufmännischen Bereich den Aufsichtsrat direkt und am Vorstand vorbei informiert haben. Der Whistleblower soll selbst erst seit einem Jahr im Unternehmen sein. Es gebe Verdachtsmomente, dass der Konzern „fingierte Umsätze“ ausgewiesen hat – mindestens seit 2011, ...."" http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/01/bilanzmanipulationen-leuchtenhersteller-hess-pruft-vorwurfe-gegen-ex-vorstand-mit-pollath-hilfe
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    Teil 4 - Tim van Delden & Dr. Till Becker offenbarer » Wutlauf «
    Von rata (412 Beiträge) am 02.02.2013 13:34
    Offensichtlich wird von Dr. Till Becker vorschnell die eigene Erfahrung aus seiner 2006 erfolgten Suspendierung von DaimlerChrysler verfehlt angewandt, z. B. wurde 28. 01. 13 veröffentlicht:
    ● "" Im November 2006 wurde er (Anmerkung: Dr. Till Becker) von seinem Managerposten als Chef des Nordostasien- Geschäfts bei DaimlerChrysler wegen Unregelmäßigkeiten bei Busgeschäften suspendiert. Das frühere Familienunternehmen Hess ging erst im Oktober an die Börse. hs "
    http://www.scope-online.de/news/Laternenbauer-Hess-schliesst-Rueckkehr-von-Ex-Chef-Hess-aus.htm
    ● Es ist kein zielführender unternehmerischer Sanierungsbeitrag, wenn rechtmäßig abgestellte Fahrzeuge vom Firmengelände von heute auf morgen zu entfernen sind oder wenn Mitarbeiter formlos nach Hause geschickt werden, offenbar einschl. rechtswidriger Wohnungsräumung.
    ● Es werden nur weitere Zweifel am Vorgehen des Aufsichtsrates und neuer Firmenleitung genährt.
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