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Villingen-Schwenningen Ermittlungen können noch Monate andauern

Nach der polizeilichen Durchsuchung der Hess AG sowie der Privathäuser der beiden beschuldigten ehemaligen Firmenvorstände am Mittwoch werden die beschlagnahmten Unterlagen nun von der Polizei ausgewertet. Mit einem schnellen Ergebnis, ob die Vorwürfe der Bilanzmanipulation und des Anlagenbetrugs gegen Christoph Hess und Peter Ziegler zutreffend seien, ist nicht zu rechnen.

Das verdeutlichte gestern Staatsanwalt Peter Lintz aus Mannheim. „Wirtschaftsstrafsachen sind komplex und meist sehr langwierig.“ Bis zur Entscheidung, ob eine Anklage erhoben werde, könnten noch Monate vergehen.

 

 

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Die Hess AG in Villingen-Schwenningen: Die Firma Hess, ein Gießereibetrieb, wurde 1947 von Willi Hess gegründet und stellte zuerst Waffeleisen her. 1968 übernahm der Sohn Jürgen G. Hess die Firma mit acht Mitarbeitern. Er entwickelte das Unternehmen zum Hersteller modern gestalteter Außen- und Straßenleuchten aus Metallguss und Straßenmöblierungen. 2007 wurde die GmbH zur Familien-Aktiengesellschaft umfirmiert. Jürgen G. Hess wurde Aufsichtsratsvorsitzender, sein Sohn Christoph Geschäftsführer des Betriebs. Der Börsengang folgte im Oktober 2012. Im SÜDKURIER-Themenpaket finden Sie alle Infos und Bilder rund um das Villinger Unternehmen.
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