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Schwarzwald-Baar-Kreis

Villingen-Schwenningen:  Wie Teilnehmerinnen die Meditationsgruppe erleben

03.01.2012
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Welche Themen gibt es in der Meditationsgruppe? Fallbeispiele von Teilnehmerinnen.Karla S.: Karla S.

Welche Themen gibt es in der Meditationsgruppe? Fallbeispiele von Teilnehmerinnen.

Karla S.:

Karla S. (Name geändert) zieht nach einer dramatischen Trennung von ihrem Mann von Villingen nach Konstanz. Warum dramatisch? „Weil ich ihn immer noch liebte. Doch ich konnte nicht mit ihm aber auch nicht ohne ihn. Es war die Wahl zwischen Pest und Cholera,“ antwortet Karla. Ein Jahr später erleidet sie einen Augeninfarkt. Eine schwerwiegende Erkrankung, bei der das Gefäß, das die Augen versorgt, blockiert wird, abstirbt und zur Erblindung führen kann. Ein Augeninfarkt ähnelt einem Herzinfarkt und ist eine Krankheit, die in der Regel ältere Menschen trifft, doch Karla ist erst 47 Jahre alt. Eine schnelle, richtige Diagnose und die Behandlung in der Klinik retten ihr Augenlicht, doch ihre ursprüngliche Sehkraft erhält sie nicht wieder: „Da war ganz sicher die Psyche mit im Spiel“. Karla geht es schlecht, doch da kommt Gerlinde, eine frühere Arbeitskollegin wieder in ihr Leben.

Gerlinde:

Gerlinde besucht schon seit zwei Jahren die Meditationsgruppe von Eva-Maria Lang in Königsfeld. „Komm doch mal mit,“ sagt sie und Karla geht mit.... Das war in 2005. „Seitdem habe ich viele Gespräche geführt und mein Leben hat sich grundlegend verändert,“ berichtet Karla. Ihr sei klar geworden, dass sie immer den Weg des geringsten Widerstands gegangen sei, ohne für sich einzustehen. Und das ziehe sich wie ein roter Faden durch ihr Berufs- und Privatleben. „Eva-Maria war für mich die ideale Hilfe. Sie hat mir keine Ratschläge gegeben, sondern einfach die richtigen Fragen gestellt. Man denkt nach und kommt selbst zum Ergebnis.“

Die Hilfe:

Es sei so etwas wie eine Selbsterkenntnis, eine Bewusstseinsschulung, um einfach sensibler zu werden auf allen nur erdenklichen Gebieten. Und was Karla erzählt und seitdem durchgestanden hat, klingt mehr als dramatisch. Eine „Riesen-Mobbinggeschichte“ mit Gerichtsverhandlung, die zwar positiv, doch mit dem Verlust des Job endet, ist nur ein Beispiel. Bis heute fährt Karla mindestens zweimal im Monat von Konstanz nach Königsfeld und will diese Abende und die Menschen, die sie kennen gelernt hat, nicht mehr missen. (ck)

Typisch Frau
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