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Villingen-Schwenningen (gb) Das künftige neue Schwenninger Feuerwehrhaus soll auf dem Areal in der Schwenninger Oberdorfstraße bei der Polizei erstellt werden. Dies beschloss der Gemeinderat gestern in nichtöffentlicher Sitzung.

Allerdings: Gebaut ist das Haus, das auf dem Areal des ehemaligen Jahnturnhallenplatzes und des AWO-Gebäudes hinter der Polizei entstehen soll, noch nicht. Der Stadt fehlt es an dem nötigen Geld für das Zehn-Millionen-Objekt. Ausweg aus der Geschichte: Ein privater Investor soll das Gebäude errichten und die Stadt sich dann einmieten. Ob das hinhaut hängt letztlich vom Regierungspräsidium ab. Die Zeit drängt, weil 2012 das neue Klinikum in Betrieb genommen werden soll und für den Brandschutz soll hier die Schwenninger Feuerwehr zuständigt sein, da sie am nächsten an dem Neubau liegt. Verworfen wurde vom Gemeinderat der Standort Wasenstraße auf dem Schwenninger Bauhofareal, weil der noch zwei Millionen Euro teurer gekommen wäre als die Oberdorf-Straße-Lösung. Unumstritten war die Entscheidung allerdings nicht. Es gab sogar richtigen Zoff. Insbesondere Stadträte aus dem Stadtbezirk Villingen mit Ernst Reiser und Wolfgang Berweck an der Spitze machten Front gegen eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt und vertraten dem vernehmen nach die Auffassung, dass nicht ausreichend geprüft worden sei, ob das Klinikum nicht auch in den Einsatzbereich der Villinger Feuerwehr fallen könnte.

Warum?
Mir ist ist unerklärlich, wie scheinbar intelligente Menschen so einen Quark verzapfen können.
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