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Villingen-Schwenningen Weißnarrentreffen: Ein zufriedener Zunftmeister

01.02.2011
Villingen-Schwenningen -  Villingen-Schwenningen (coh) „Rundum zufrieden“ ist Ralf Prätzas, Zunftmeister der Narrenzunft Schwenningen, mit dem Verlauf des Weißnarrentreffens in Schwenningen am vergangenen Wochenende. Die Zahlen sprächen für sich.

Zunftmeister Ralf Prätzas aus Schwenningen.  Bild: Hahne

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Gemeint sind zum einen die rund 31 000 Zuschauer am Sonntag, die nach Angaben von Prätzas den großen Umzug der Weißnarren vom Straßenrand aus mitverfolgten (wir berichteten). „Wir hatten Traumwetter beim Umzug, die Straßen waren rappelvoll, es war supertoll“, freute sich Prätzas. Die Mitglieder der Narrenzunft hätten seinen Appell auf der Mitgliederversammlung gehört: So beteiligten sich mehr als 300 Schwenninger Hansel am großen Weißnarren-Umzug.

Eine stolze Zahl, findet Prätzas. Gemeint ist aber auch der Zuspruch der Besucher zu den Veranstaltungen am gesamten Wochenende. Begeistert war der Zunftmeister auch von närrischen Geschehen am Samstagabend auf dem Muslenplatz. Geladen war zur Schömberger Polonaise, und viele Zuschauer strömten auf den Muslenplatz. „Wir haben uns Gedanken über die Beleuchtung am Samstagabend gemacht“, berichtete Prätzas.

Um die richtige Atmosphäre zur Polonäse zu schaffen, habe man die Dämmerung nicht zu sehr durch künstliches Licht ausblenden wollen. Wegen der vielen Menschen und der trüben Witterung am Samstag sei es dann aber dunkler gewesen als beabsichtigt. „Ich habe selten so viele Menschen bei einer Veranstaltung auf dem Muslenplatz gesehen. Es war ein bisschen wie die Schwenninger Kulturnacht“, freut sich der Zunftmeister.

Auch die Stimmung und der Zuspruch in den Besenwirtschaften hat er als positiv erlebt. Um aggressive Streitereien zu verhindern, habe dort kein Schnaps verkauft werden dürfen. Prätzas bedankt sich einmal bei der Bevölkerung für das zahlreiche Kommen zum Umzug am Sonntag. Außerdem habe es kaum Beschwerden über lautstarke nächtliche Feiern in der Innenstadt gegeben.

Positiv hob der Zunftmeister auch die vielerorts närrisch dekorierten Privathäuser und Geschäfte in Schwenningen hervor. „Wir haben Deko-Pakete, Fahnen und Logos vorbereitet, und das ist gut angenommen worden“, freut sich Ralf Prätzas.

Für die ausrichtende Narrenzunft Schwenningen war die Organisation eines solchen Großereignisses allerdings ein enormer Kraftakt. „Wir waren damit ehrenamtlich seit zwei Jahren beschäftigt“, verdeutlichte der Zunftmeister.

Und auch wenn die Bilanz so positiv ausfällt, könne man so ein zusätzliches Großereignis während der Fasnet nicht jedes Jahr stemmen. „Vielleicht hat ja eine andere Zunft Lust bekommen, das Weißnarrentreffen auszurichten. Wir wären auf alle Fälle dabei“, sichert Prätzas zu.

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