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Villingen-Schwenningen Vier Schwerverletzte: Unfallwagen rast über die Böschung

06.02.2012
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Bei nicht angepasster Geschwindigkeit verliert ein Autofahrer auf der Bundesstraße 33 die Kontrolle. Das Fahrzeug rast über die Böschung, die Hinterachse wird abgerissen, alle Insassen werden schwer verletzt. Bei einem weiteren Unfall kommt es zu einer Kettenreaktion und vier Fahrzeuge werden beschädigt.

Vier Schwerverletzte gab es bei einem Unfall auf der Bundesstraße B 33 in Höhe Hoptbühl. Vermutlich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit, kam ein Autofahrer am Sonntag, 5. Februar, gegen 12.45 Uhr mit seinem Wagen Höhe Hoptbühl aus Richtung Bad Dürrheim nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Auto fuhr mehrere Hundert Meter auf der schneebedeckten Böschung weiter. Dabei riss es mehrere Bäume ab, Hinterachse und Beifahrertür wurden abgerissen, das Heck schleuderte gegen einen Baum. Zahlreiche Ersthelfer unterstützten Rettungsdienst und Feuerwehr bei der Versorgung der vier verletzten Fahrzeuginsassen. Viele Anwohner waren über das riesige Trümmerfeld schockiert. Die B 33 war zwischen Gaskugel und Landratsamt für den Verkehr voll gesperrt.

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit hatte bereits am Samstagmittag eine verhängnisvolle Kettenreaktion ausgelöst. Eine Autofahrerin fuhr auf dem Nordring, kurz nach dem ehemaligen Freizeitpark auf ein vorausfahrendes Auto auf.

In der Folge des Unfalls kam es auf der anderen Fahrbahnhälfte zu einem Rückstau von etwa zehn Fahrzeugen. Die Fahrerin eines Kleinwagens bremste nicht rechtzeitig ab und fuhr auf ein voraus fahrendes Auto. Dieses wurde durch die Aufprallwucht auf ein drittes Auto geschoben, das an einem weiteren Auto vorbeischrammte, welches dadurch ebenfalls beschädigt wurde.

Wie die Polizei mitteilt, blieben die insgesamt neun am Unfall beteiligten Personen unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von geschätzten 20 000 Euro.

Bilder vom Unfall
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