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Villingen-Schwenningen Trauer um Ludwig "Lou" Latzer

Nach langer schwerer Krankheit starb am vergangenen Sonntag Ludwig ("Lou") Latzer mit 84 Jahren. Die Beerdigung des beliebten und bekannten Villinger Bürgers findet am Donnerstag, 22. Juni, um 13.30 Uhr in der Friedhofskapelle in Villingen statt.

Lou Latzer war zwar kein geborener Villinger, er wurde in Lichtenau bei Kehl geboren, bevor er als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Villingen kam. Doch durch seine offene und leutselige Art sowie durch sein vielseitiges Engagement in Vereinen war er weithin bekannt.

Viele Weggefährten haben ihn von seiner sportlichen Seite kennengelernt. Nach seiner Fußballkarriere beim FC 08, die er bereits 1947 begann, wechselte er zu Kampfsport. Beim Judoclub Villingen war er ab 1960 viele Jahre als Sportler aktiv, später als Trainer und 24 Jahre, mit Unterbrechungen Vereinsvorsitzender zwischen 1971 und 2001. In dieser Zeit hat der Verein viele deutsche Jugendmeister hervorgebracht.

Fast 47 Jahre lang arbeitete der gelernte Feinmechaniker bei Kienzle Apparate, von 1974 bis 1994 leitete er dort die Druckgießerei. Viele Villinger kennen ihn auch als Hobbywirt in der Fortuna-Zunftstube am Bickentor von 1983 bis 1986 oder als Dirigenten der Guggenmusik "Alte Kanne". Über seine Lebensgefährtin, die "Mutter des Villinger Jazz", Lisa Boulton, lernte er die Liebe zur Jazzmusik kennen und engagierte sich viele Jahre als Organisator im Villinger Jazzclub.

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