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Villingen-Schwenningen St. Konrad geht auf närrische Kreuzfahrt

Die Narren stechen bei ihrer Pfarrfasnet mit der MS St. Konrad in See. Akteure bieten buntes Motto-Programm.

Die Kirchengemeinde St. Konrad sticht in See. Bei der Pfarrfasnet konnten sich die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs MS St. Konrad rundum verwöhnen lassen.

Die von Nicole Hettich aufwändig gestaltete maritime Dekoration rund um die Bühne ließ das närrische Publikum sogleich in die Welt von Sonne, Wind und Meer eintauchen. Grand chef de cuisine, Natalie Schiff, und der Smutje Gerhard Dinser sorgten mit ihrer Kombüsenmannschaft und der Crew um Renate Jeitner im Sternerestaurant für das leibliche Wohl. Die Bordkapelle Cockpit spielte zum Tanz auf und Veranstaltungstechniker Uwe Smidt und sein Team zauberten mit Licht und Ton die passenden Effekte in den Saal.

Kapitän Claus Dinser und Chefstewardess Katharina Hirt lenkten mit launigen Worten das närrische Geschehen auf eine Traumreise. Nach der Gästebegrüßung per Sketch hieß es Leinen los und Schiff ahoi, vorbei an dem Schiffbrüchigen (Vreni Dinser), der jedes Jahr auf dieser Route so freundlich winkte.

Die Stimmungswogen schlugen von Anfang an hoch und sollten auch für den Rest des Abends nicht mehr abebben. Anmutig zeigten die jungen Damen der Showtanzgruppe M & Double U, wozu es an Deck so viele Stühle gibt. Leitung: Anja Grüßer und Karin Krieg, Mitwirkende: Stefanie Heuseck, Alessia Kayßer, Yvonne Krieg, Ines Neufeld, Julia Oberst, Carina Volk.

Den Kreislauf der Gäste so richtig in Schwung brachte das Animationsteam mit Claus und Luis Dinser, Moritz Haas, Mathias Keller, Jonas Kretschmer, Lukas Link, Moritz Schaumann und Timo Wulff in witzigem Outfit bei der Workout-Gymnastik.

Hauptsache lustig war das Motto der Gastspielauftritte der Konfetti-Sisters – Sandra Butzke, Katrin Dursch, Beate Mauch, Karin Vetter – sowie von Vogelfrei – Bernd Gässler, Karl Mühleisen, Herbert Seemann – mit pfiffigen Liedern aus dem Alltagsgeschehen und von der Fasnet aus ihrem jeweiligen Kneipenfasnetsprogramm.

Nach vielen Mühen gewann Katharina Hirt ihr Scharmützel mit einem Liegestuhl und da sie mehrere Prominente an Deck getroffen habe, behauptete sie: „Die Legende lebt!“ Zum Beweis folgte der umjubelte Auftritt von Udo Jürgens (Claus Dinser), der am Flügel mehrere seiner Welthits sang. Die nachhaltig eingeforderten Zugaben wurden wie stets im weißen Bademantel gegeben.

Wie angenehm so eine Schiffskreuzfahrt im Vergleich zu anderen Reisearten ist, erklärte Kreuzfahrtneuling Klaus Jeitner auf amüsante Weise. Campingurlaub, Ferien auf dem Bauernhof, Bergwandern oder gar Flugreisen – alles habe so seine Tücken, wie er plastisch schilderte. Birgit Huger dagegen berichtete höchst vergnüglich von ihren diversen Erfahrungen als Kreuzfahrerin, allerdings hatte sie schwer mit den vielen Fremdwörtern zu kämpfen.

Toll auch die Idee und deren Umsetzung der Gruppenleiter (Linda Armbruster, Felix Ettwein, Paul Kretschmer, Fabian Link, Lorenz Sarter, Lukas Schiff, Julian Weber, Lea Zimmermann). Sie knüpfte zunächst als Fortsetzungsgeschichte mittels Videoeinspielungen – Was bisher geschah – an ihren Pirat-sucht-Frau-Auftritt bei der Fasnet 2013 an. Inzwischen mit pubertierender Tochter, buchte die urlaubsreife Familie samt rüstiger Oma und dem Haus affen nun eine Kreuzfahrt. Hier buhlten sowohl Aerobic-Lehrer als auch Käpt'n beim Candlelight-Dinner heftigst um die Gunst der feschen Oma. Und die Moral von der Geschicht: „Urlaub entspannt – oder auch nicht.“

Bedauerlicherweise wohl auf Abschiedstournee befand sich das Heringsdorf-Ballett mit seinen schmissigen Tänzen: Mitwirkende: Susanne Auber, Petra Decker, Kurt Gallmann, Winfried Huger, Uli Keller, Thomas Sahl, Jutta Schleusener, Conny Vosseler.

Einen Gardetanz Güteklasse I bot das Männerballett. Als reizende Funkenmariechen traten auf: Klaus Ebner, Uwe Fischer, Armin Gut, Claus Haas, Klaus-Jürgen Hahn, Winfried Huger, Siegfried Kaiser, Bernhard Schultheiss; Leitung: Heike Hahn.

Zu guter Letzt marschierten die Akteure unter begeistertem Applaus nach Traumschiffmanier mit Kuchen voll flammender Wunderkerzen zum großen Finale ein. Hervorgehoben wurde der Einsatz der vielen Helfer, ohne die eine derartige Veranstaltung nie möglich sei. Doch bevor Bar und Tanz lockten, sorgte die Rentner-Bänd zunächst weiter für lautstarke Fasnetsfreude.

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