Villingen-Schwenningen – Wesentlich besser besucht als im Vorjahr war die Jahreshauptversammlung des Sportverbandes Villingen-Schwenningen im Vereinsheim des SV Obereschach. Bedauerlicherweise musste OB Rupert Kubon aus Termingründen absagen, obwohl die Versammlung mit ihm so vereinbart war.In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende Harry Ramert noch einmal ausführlich auf die Arbeit des Sportverbandes, der Dachorganisation der Sport treibenden Vereine in der Gesamtstadt, und auf die Höhepunkte im vergangenen Jahr ein.
Neben sieben Vorstandssitzungen und zwei Teilnahmen an Sportbeiratssitzungen musste sich das Gremium intensiv mit notwendigen Änderungen der Ehrenordnung für die jährlich stattfindende Sportlerehrung beschäftigen und hatte dafür einen Arbeitskreis eingerichtet. Höhepunkte für den Sportverband waren neben der Sportlerehrung die Verleihung der Sportehrenbriefe und natürlich die Sportparty, sodass Kassierer Rolf Möller einen entsprechenden Gewinn vermelden konnte. Walter Vogel vom TV Villingen beantragte die Entlastung, die einstimmig erfolgte.
Einstimmig wiedergewählt wurden Harry Ramert als Vorsitzender, Rolf Möller als Kassierer und Dietmar Link als technischer Leiter. Für das freie Amt eines weiteren zweiten Vorsitzenden stellte sich Bernhard Gäßler zur Verfügung und in Anette Waller vom TV Villingen und in Tobias Heinig von der Wasserball-Gemeinschaft VS konnten zwei neue Mitglieder als Beisitzer für die Mitarbeit im Sportverband gewonnen werden. Zu Kassenprüfern wurden Manfred Hils und Lutz Müller ernannt.
Was die überarbeitete Ehrenordnung anbelangte, kamen aus der Versammlung verschiedene Einwände. Der Vorsitzende Harry Ramert und Walter Kluß vom Amt für Schule, Bildung und Sport machten deutlich, dass die Vereine in der Gesamtstadt leider immer noch verschiedenen Sportverbänden mit unterschiedlichen Strukturen angehören und es teilweise recht schwierig ist, Erfolge von einzelnen Sportlern miteinander zu vergleichen und zu bewerten. Dennoch nahm der Vorstand die Anregungen aus der Versammlung auf und zeigte sich bereit, in der Ehrenordnung der Stadt die eine oder andere Änderung vorzuschlagen.
Einstimmig wurde von den Vereinsvertretern auch der vorgeschlagene Beitrag von zehn Cent pro Mitglied angenommen, während von Rolf Erbert vom FC Pfaffenweiler die Kürzung der städtischen Mittel für die Regenerierung der Fußballplätze, die unterschiedliche Behandlung einzelner Vereine und die fehlende Transparenz für die Vergabe von städtischen Mitteln moniert wurde. Hier will sich der Sportverband um ein klärendes Gespräch mit OB Kubon einsetzen. Zum Schluss der Versammlung wie Walter Kluß noch auf die Möglichkeit für die Vereine hin, in die Hompage der Stadt Termine für Sportveranstaltungen einzustellen.