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20.06.2012  |  0 Kommentare

Villingen-Schwenningen So super wird die Kulturnacht

Villingen-Schwenningen -  Die Veranstalter der Kulturnacht in Schwenningen stellen ihr vielseitiges Programm vor. Damit alle Teilnehmer zum Zuge kommen, muss die siebte Auflage sogar früher starten.

Peter Erber, Meinrad Kempf, Sandra Bummel, Ramona Lins und Andreas Dobmeier (von links) stellen das Programm der Schwenningern Kulturnacht vor.  Bild: Schwillo



Die „7. Lange Schwenninger Kulturnacht“ steht unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir 100“. Beginn ist am Samstag, 7. Juli, bereits um 17.45 Uhr. 40 Jahre Villingen-Schwenningen und 60 Jahre Baden-Württemberg sollen dann gebührend gefeiert werden.

Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier zeigte sich bei der Programmvorstellung euphorisch. „Die Superlative des letzten Jahres konnten wir noch toppen“, sagte Dobmeier. Wegen der Fülle des Programms werde die Kulturnacht bereits um 17.45 Uhr auf der großen Muslenplatz-Bühne eröffnet.

Gleich zum Auftakt gibt es einen musikalischen Hochgenuss. Der „University of Texas Austin Trombone Choir“ und das „Blech Forest Trombone Ensemble“ der Musikhochschule Trossingen lassen dann gewaltige Fanfaren ertönen. Mit „Black or White – A Tribute to Michael Jackson“, wird an den verstorbenen „King of Pop“ erinnert.

Aufgrund des großen Programms werden in diesem Jahr alle Aktivitäten ab 18 Uhr beginnen, kündigte Dobmeier an. Leider müsse man alle Aufführungen etwas komprimieren, damit jeder zum Zuge komme. Bis morgens um zwei Uhr auf den Open-Air-Bühnen, den Straßen und Plätzen sowie bis 4 Uhr in der Früh in den Wirtschaften darf dieses Jahr die Schwenninger Kulturnacht genossen werden. Hierfür wurden extra die Sperrzeiten gelockert.

Sieben Euro im Vorverkauf und neun Euro an der Abendkasse kostet der Eintritt. Mit den Einnahmen der Bändel können die Kosten aber nur teilweise gedeckt werden. Die Veranstaltung der Kulturnacht kostet 100 000 Euro. Bühnenaufbau, Licht- und Tonanlagen, Sicherheits- und Sanitätsdienste müssen bezahlt werden.

Musikensembles, Orchester, Chöre, Tanz- und Theatergruppen machen sechs Open-Air-Bühnen, Museen, Kirchen, öffentliche Gebäude, Geschäfte, Straßen und Plätze zu Spielorten verschiedenster künstlerischer Ereignisse. Erstmals eingebunden ist auch die Bühne auf dem Festplatz auf der Möglingshöhe. Am 7. und 8. Juli veranstalten hier die Schwenninger Ziegelbuben ihr Sommerfest. Froh ist man auch über die verstärkte Teilnahme von ausländischen Gruppen. Gelebtes Brauchtum aus Italien, Kroatien, Serbien, Griechenland, der Türkei oder Russland verleiht der Veranstaltung einmal mehr internationales Flair.

Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Auf der Kinderbühne im Mauthepark sorgen Zauberer und Marionettenspieler für spaßige Unterhaltung . Während es in der Vergangenheit verstärkt die Kritik gab, dass sich die Kulturnacht immer mehr zum Stadtfest entwickle, hat sich Dobmeiers Amt dieser Problematik angenommen und eine Lösung für die Klientel gefunden, die Kultur abseits des großen Rummels genießen will. Das Theater Anu und die Rost Crew wollen mit ihren „Lichtspuren“ den Neckarpark und die Möglingshöhe ab 22 Uhr in eine poetische Märchenlandschaft verwandeln.

Das ist die die Lange Kulturnacht in Schwenningen: Rund 1000 Akteure, mehr als 80 Veranstaltungen an zahlreichen Orten und Open-Air-Bühnen: Die Schwenninger Kulturnacht bietet einmal im Jahr ein breit gefächertes Angebot an Musik,Tanz, Theater, Kabarett und Literatur und lockt tausende Besucher an. Im SÜDKURIER-Themenpaket finden Sie alle Nachrichten und Bilder rund um die Großveranstaltung.

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