Die Frau gab bei der Vernehmung zu Protokoll, dass sie den Täter nicht kenne. Eine Personenbeschreibung wollten die Beamten gestern aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht veröffentlichen. Die Angegriffene, eine Einheimische Anfang 20, habe ein blaues Auge aus der Auseinandersetzung davon getragen und obendrein geblutet, berichtete ein Kripo-Beamter gestern Abend auf Anfrage des SÜDKURIER.
Offenbar hat die Präsenz der Spaziergänger Schlimmeres verhindert: Der Täter versuchte brutal durch Schläge, die Frau gefügig zu machen. Angreifer wie Opfer hätten aber noch ihre Kleidungsstücke am Leib getragen, heißt es von der Kriminalpolizei weiter.
Das betroffene Gebiet liegt am Schwenninger Stadtrand in Richtung Villingen. Der Wald, der das Baugebeit des neuen Klinikums von Schwenningen trennt, heißt karthograhisch „Saubühl“. Das Gebiet rund um die Polizeihochschule gilt als sicher. Bürger der Doppelstadt treffen sich hier zum Radfahren und Spazieren.

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