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Villingen-Schwenningen Schüler als tolle Erfinder

09.07.2009
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Villingen-Schwenningen (sk) Erfolg für Schüler aus VS beim Erfinderpreis: Fabian Suske aus der Klasse 7 des Gymnasiums am Romäusring und der Schwenninger Realschüler Andreas Müller belegten in ihrer Kategorie vordere Plätze.

Beim Schülerwettbewerb des Artur-Fischer-Erfinderpreises bekam Fabian Suske aus der Klasse 7 des Gymnasiums am Romäusring in Villingen den ersten Preis überreicht. Der Junge gehört zum Innovationsclub der Feintechnikschule Schwenningen. Seine Erfindung „The gecko's foot“, ein neu entwickelter Kletterschuh, war der Jury 1500 Euro Preisgeld wert. Einen zweiten Preis (1000 Euro) hat Andreas Müller aus der Klasse 9 der Realschule am Deutenberg in Schwenningen gewonnen. Er hat einen richtungsstabilen schleiferschonenden Modellrennwagen entwickelt. Dübel-Erfinder Artur Fischer sowie Herbert Moser von der Landesstiftung Baden-Württemberg überreichten als Stifter zusammen mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) die Auszeichnungen gestern im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Mehr als 32 000 Euro Preisgelder wurden bei diesem fünften Artur-Fischer-Erfinderpreis an Profi-Erfinder sowie Schüler ausgeschüttet. Schwerpunkte waren in diesem Jahr Erfindungen zur Energie-Einsparung, zum Umweltschutz, aber auch zu medizinischen Themen. Auch die ganz praktische gute Idee war vertreten: Der Stehtisch, der auch auf Kopfsteinpflaster nicht wackelt, oder ein automatischer Stopper für Autotüren in engen Parklücken. Wirtschaftsminister Ernst Pfister forderte bei der festlichen Preisverleihung in der König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft vor allem Unternehmen dazu auf, gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise in Innovationen zu investieren.

„Wir müssen jetzt die Startlöcher ausgraben, um bei wieder anziehender Konjunktur möglichst weit vorne in das Rennen um Marktchancen einzusteigen.“ Dazu brauche es die Hartnäckigkeit der Erfinder, um von der Idee zur technischen Lösung und schließlich zur erfolgreichen Vermarktung zu kommen. Ganz besonders gratulierte der Minister dem 89-jährigen Artur Fischer, der „als erfolgreichster deutscher Erfinder der Gegenwart und baden-württembergischer Unternehmer par excellence“ erst kürzlich den Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk erhalten hatte.

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