Mit einer aus zunächst 26 Beamten bestehenden Sonderkommission nahm die Kriminalpolizei Mosbach die Ermittlungen auf. Vor allem das persönliche Umfeld und die Lebensgewohnheiten des allein lebenden Opfers wurden abgeklärt und die Beamten versuchten, das Tatgeschehen zu rekonstruieren, teilt die Staatsanwaltschaft mit.
Bei mehreren Suchaktionen wurde versucht, sowohl das Tatwerkzeug als auch persönliche Gegenstände des Opfers, die vom Täter mitgenommen worden waren, aufzufinden. Eine am Tatort aufgefundene DNA-Spur des Täters, die jetzt dem 23-jährigen Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte, brachte den Erfolg.
Der im Neckar-Odenwald-Kreis ansässige Mann, der zwischen November 2010 und Juli 2011 seinen Zivildienst bei der Arbeitsstelle Sabine Jauchs abgeleistet hatte, räumte ein, der Frau die tödlichen Schädelverletzungen zugefügt zu haben.
Gegen den unter dringendem Tatverdacht stehenden Mann wurde ein Haftbefehl erwirkt, so dass er in Untersuchungshaft genommen wurde.
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