Nun hat VS zwar im Land durchaus einen gewissen Ruf als Stadt badisch-württembergischer Rivalitäten und Auseinandersetzungen. Doch um in der Bundeshauptstadt damit auf der Bühne rauszukommen, bedurfte es dann schon freundlicher landsmannschaftlicher Unterstützung. Die künstlerische Leiterin des Theaters und Autorin des Stücks, Constanze Behrends, verriet auf Nachfrage, dass das erwähnte Bühnen-Ehepaar aus VS von zwei Menschen gespielt wird, die im Schwabenland aufwuchsen.
Sia Niskios, Schauspielerin mit griechischen Wurzeln, stammt aus dem Raum Stuttgart, ihr Kollege Daniel Zimmermann ist in der Nachbarstadt Tuttlingen aufgewachsen. Von dieser Warte lag natürlich der Blick auf Villingen-Schwenningen nahe. Die Erfahrungen der Schauspieler aus dem schwäbisch-alemannischen Milieu sind daher in das Stück liebevoll eingearbeitet worden, schmunzelt die Autorin, selbst eine „Ossi-Frau“.
Ihr war der „lustige Name“ Villingen-Schwenningen mit der schwierigen Aussprache allerdings ebenfalls bekannt. Ihre Eltern haben zeitweise in Friedrichshafen gelebt. Ansonsten versichert sie: Das ganze Stück ist lustig und humorvoll. In den Parodien auf der Theaterbühne werden viele Landsmannschaften einschließlich der Berliner aufs Korn genommen.
