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VS-Herzogenweiler Neue Bedeutung für das Zielwasser

31.07.2012
VS-Herzogenweiler -  Handpumpenwettbewerb der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenweiler

In verschieden große Behältnisse zielen die Feuerwehren bei ihrem großen Handpumpen-Vergleich in Herzogenweiler.

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Pünktlich waren die acht befreundeten Feuerwehren bei angenehmen Wetterverhältnissen zu ihrem Pumpenwettkampf anlässlich des Sommerfests der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenweiler angetreten. Darunter war auch eine Gruppe, die sich aus den anwesenden Abteilungskommandanten, verstärkt durch den Stadtkommandanten Markus Heinzelmann, zusammensetzte.

Für die Mannschaften galt es, nacheinander eine historische Handpumpe aus dem Jahre 1908 möglichst zielgenau und effektiv zu aktivieren. Dabei ist man seitens der Veranstalter davon abgekommen, nur auf Tempo und möglichst großen Wasserumsatz wie in früheren Jahren zu setzen. Stattdessen wurden auch technische Elemente eingebaut, die den Ablauf verlangsamten und die Kräfte schonten. Die Übungsteile wurden dann mit Hilfe eines Punktesystems miteinander verrechnet und so der Sieger ermittelt.

Am Beginn eines Durchgangs musste jedes Gruppenmitglied einen Schlauch auswerfen. Danach wurde von einer Entnahmestelle Wasser mit Eimern aufgenommen und im Laufschritt zur Spritze transportiert. Anschließend war für sieben Mann pumpen angesagt, während ein Kamerad eine Schlauchleitung mit Strahlrohr legte. War in der Spritze genügend Druck aufgebaut, wurde „Wasser marsch“ gegeben und der Schlauch führende Mann musste mit dem Wasserstrahl in drei verschiedenen große Eimer treffen. Wurden die kleineren Behälter getroffen, gab es Zusatzpunkte. Das „Zielwasser“ wurde in einem Bottich aufgenommen und gewogen.

Gesamtsieger des Tages wurden die Feuerwehrkameraden von Vöhrenbach mit 141 Punkten. Sinnigerweise war das die einzige Wehr, die mit einer Feuerwehrfrau angetreten ist. Zweiter wurde die Gruppe der Abteilungskommandanten mit 138,4 Punkten, gefolgt von Pfaffenweiler (106,8), Langenbach (91,6), Tannheim (84,6 ), Marbach (81,1 ) und der Jugendfeuerwehr Tannheim (72 ) sowie der Gruppe aus Urach (51,1).

Nach dem Wettkampf traf man sich zur gemeinsamen Siegerfeier im Festzelt und wurde später musikalisch unterhalten von den „Rolling Bones“.

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