Schock und Schmerz über das Unfassbare herrschte gestern nicht nur bei den Angehörigen, sondern auch bei Mitarbeitern, Freunden und Bekannten. Klaus Merkle (Jahrgang 1953), der vitale Unternehmenslenker und dreifache Familienvater, wurde mitten aus dem Leben gerissen. Gerade in seiner Heimatstadt verfolgte er große Pläne mit der Bebauung an der Roten Gasse und auf dem Gartenschaugelände.
Seit 1990 leitete Klaus Merkle die Geschäfte der größten örtlichen Baugenossenschaft und betrieb zielstrebig deren Modernisierung. Damit trat er in die Fußstapfen seines Vaters, des Ehrenbürgers Ewald Merkle, der die Baugenossenschaft im Jahre 1949 unter dem Namen „Neue Heimat“ gegründet und über viele Jahre als Geschäftsführer geleitet hat.
Klaus Merkle hat das Werk erfolgreich fortgesetzt und sich als Geschäftsführer in der Wohnungswirtschaft weit über die Stadtgrenzen hinaus großen Respekt und Anerkennung erworben. Dass die Genossenschaft heute einen Besitz von 2500 Wohnungen hat und als kerngesundes Unternehmen dasteht, ist vor allem sein Verdienst.
