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Villingen-Schwenningen Kater soll den Brunnen zieren

19.09.2011
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VS-Villingen – Die Renovierung und Aufstellung der traditionsreichen Henybogenuhr in der Niederen Straße war gleichzeitig auch der Startschuss für ein neues Fest im Reigen der Veranstaltungen. Das Henybogenfest nahm der Katzenmusikverein zum Anlass, Jahr für Jahr den Platz um die Uhr kulturhistorisch aufzuwerten.

Der Verein lud nicht nur zum Fest, sondern stiftete in den vergangenen Jahren eine Schmusebank und eine schmiedeeiserne Plakette, die an den Namensgeber der Uhr, den Metzger Heny erinnert.

Eigentlich wollte Generalfeldmarschall Heinz Klingele beim diesjährigen Henybogenfest eine große Überraschung verkünden, allerdings wurde die für Samstag geplante Veranstaltung wegen der schlechten Wetterprognose abgesagt. Dennoch verriet Klingele dem SÜDKURIER, wie der Katzenmusikverein die Niedere Straße im Bereich um die Henybogenuhr weiter aufwerten will: Die Symbolfigur des Fasnetvereins, der Kater Miau, soll künftig ganzjährig auf dem Brunnen sitzen und seine Pfoten im Wasser baden. Heinz Klingele und dieVorstände Rolf Müller und Dominik Schaaf präsentierten ein eigens angefertigtes Modell, wie die Brunnenfigur aussehen soll. Die Laterne hält der Kater in einer Pfote, seine Eule sitzt wachsam neben ihm, die Stiefel stehen auf dem Boden neben dem Brunnen.

Schon vor drei Jahren sei ihm die Idee gekommen, den Verein, der nächstes Jahr 140 Jahre alt wird, mit der Figur, die nicht nur während der Fasnet auf dem Brunnen sitzt, eine stärkere Präsenz zu geben. Nach einem Vororttermin mit dem Hochbauamt sei klar geworden, dass eine Figur aus Holz nicht zeitgemäß sei, also werde der Kater in Bronze gegossen, berichtet Heinz Klingele. Entworfen wurde die Symbolfigur von Graphiker Jörg Schlenker und Dominik Schaaf. Holzbildhauer Adrian Burger machte sich dann ans Werk und schnitzte das Kerlchen aus Holz. Der Kater wird noch einmal als Modell mit den Maßen 1:1 geschnitzt, bevor er in Bronze gegossen wird, so Klingele. Er werde eine stattliche Größe von 1,10 Meter erreichen.

Natürlich sei so ein Projekt finanziell nicht einfach zu stemmen, daher sei die Katzenmusik auf die Unterstützung aller Freunde und Gönner angewiesen, denn 10 000 bis 15 000 Euro Ausgaben kommen hier auf den Verein zu.

Für jede Spende ab 50 Euro gebe es als Dankeschön einen wunderschönen Kunstdruck von Jörg Schlenker, der den Kater Miau mit Zugspolizist und einem Generalfeldmarschall zeigt. „Wir nehmen auch Spenden unter 50 Euro entgegen, jeder Euro zählt“, betont Klingele. Spätestens zum Henybogenfest 2012 soll der Kater den Brunnen zieren.

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Schwachsinn
Von unbekannt
An einem historischen Brunnen so eine dämliche Faschingsfigur anbringen zu wollen.
Kater am Brunnen
Eine hervorragende Idee.Ich hoffe das genug Spenden eingehen um das zu verwirklichen.
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