Mein

Villingen-Schwenningen Junge Tüftler braucht das Land

18.11.2010
Zum Artikel


VS-Villingen – Eine Preisverleihung ganz besonderer Art gab es in der Neuen Tonhalle. Ausgezeichnet wurde „Mikromakro“, das „Mint“-Nachwuchsprogramm, das als eines von bundesweit 365 Preisträgern von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde.

Thomas Eckardt von der Deutschen Bank in Stuttgart überreichte in Anwesenheit von Kultusministerin Marion Schick im Rahmen eines Regionaltreffens der Baden-Württemberg-Stiftung die Urkunde, die dem „Mint“-Nachwuchsprogramm das Prädikat „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ verleiht.

Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Stiftung, freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Die dauerhafte Behebung des Fachkräftemangels ist eine Zukunftsaufgabe für uns alle und wird ganz entscheidend für den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Wirtschaftskraft des Landes sein.“ Das Programm „Mikromakro“ fördert seit Jahren Schülerteams, die ihre Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in eigene Projekte einfließen lassen. Mit bis zu 8000 Euro Projektbudget erfahren die Teams Unterstützung. Mit dabei sind Schülergruppen mit mindestens vier Mitgliedern aller Schularten der weiterführenden Schulen. Die Ideen und die Ergebnisse der einzelnen Gruppen sind so vielfältig wie die Schüler selber. Einige der Erfindungen, die teilweise bereits Auszeichnungen erfahren haben, waren in der Neuen Tonhalle zu sehen. Ein intelligentes Parkleitsystem oder ein Roboter, der einen Lehrer ersetzen kann, wurden ebenso vorgeführt wie ein Trinkhalm, der zur Zahngesundheit beiträgt, oder der diebstahlsichere Geldbeutel.

Ein Handy, das Sicherheitsschlösser öffnen kann, hat eine Schülergruppe vom Gymnasium am Romäusring entwickelt, und ein Schülerteam durfte sein neuestes Konzept der Kultusministerin direkt übergeben: Fabian Suske und Matthias Rüb vom Gymnasium am Romäusring, Klara Wehrlein vom Deutenberggymnasium und Armin Saur sowie Marcus Rüb von der Bad Dürrheimer Realschule haben einen extrem leichten Schulranzen aus Carbon entwickelt, der durch ein intelligentes System seinem Besitzer mitteilt, wenn dieser vergessen hat, etwas einzupacken. Kultusmnisterin Marion Schick zeigte sich begeistert von so viel Innovation: „Ihr habt verstanden, worauf es ankommt“, lobte sie die mehr als 400 Schüler, die beim „Mikromakro“-Regionaltreffen dabei waren: „Nicht das Reden bringt uns weiter, sondern das Tun“.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln