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Villingen-Schwenningen Interessante Einblicke in die Welt eines Top-Trainers

07.09.2012
Villingen-Schwenningen -  VfB-Trainer Bruno Labbadia begeistert beim VS-Forum in der Villinger Tonhalle etwa 400 Zuschauer.

 Bild: Elke Rauls

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Offen, sympathisch, locker und obendrauf noch gutaussehend: Bruno Labbadia begeisterte beim VS-Forum am Mittwochabend in der Neuen Tonhalle rund 400 Zuhörer. An diesem Abend unterstützte der VfB-Trainer die Nachsorgeklinik in Tannheim und bat um Spenden. Norbert Trippl, Regionalleiter des SÜDKURIER im Schwarzwald, erklärte, wie es dazu kam: „Im Juli hat er Tannheim besucht, davon war er sehr ergriffen und hat spontan beschlossen, zu helfen.“

Alles drehte sich um das runde Leder in der Diskussionsrunde. Auf die Fragen des stellvertretenden Chefredakteurs des SÜDKURIER, Günter Ackermann, sowie Sport- Redakteur Werner Feißt antwortete der VfB-Trainer freimütig und ausführlich. Jedes Wort nahm man dem 46-Jährigen ab. „Auch über den Sonntag können wir reden“, sagte er und meinte damit die 1:6-Schlappe gegen den FC Bayern München. Diese Niederlage sei so bitter gewesen, dass er an diesem Abend nicht einschlafen konnte.

Zeitweise schlug Labbadia nachdenkliche Töne an. „Heute sind die Spieler mit einem Schlag Millionäre. Bei mir war das anders, ich konnte noch wachsen“, sagte er. Nach und nach ist sein Gehalt gestiegen. Seine Autos waren dafür ein guter Indikator. „Zuerst ein Käfer, dann ein Käfer Cabrio und dann ein Escort“, erzählte er lachend. Wie sich seine Autokarriere weiterentwickelte, ging an diesem Abend leider unter. Sport ist Bruno Labbadias Lebensinhalt, er lebt auch heute noch äußerst diszipliniert: „Ich war 19 Jahre Profi. Auch danach habe ich nie länger als drei Tage keinen Sport gemacht.“ Das ist auch der Grund, weshalb er so gerne auf dem Ergotrainer strampelt, während er sich Spiele in der Nachbetrachtung vor seinem Fernsehgerät anguckt.

Auch auf seinen Kleidungsstil wurde Labbadia, der an diesem Abend ein schlichtes aber elegantes Sakko trug, angesprochen. Im Sakko oder Anzug fühle er sich einfach wohl und erklärt warum: „Der Spieltag ist für mich immer ein Feiertag. Auch mein Vater, der im Tiefbau arbeitete und immer dreckig nach Hause kam, hat sonntags einen Anzug getragen“, erzählte er. Labbadia, das neunte Kind italienischer Einwanderer, ist ganz oben angekommen, aber auf dem Boden geblieben. Wer ihn an diesem Abend erlebt hat, ist überzeugt: Das ist kein Plattitüde.




Das VS-Forum mit Bruno Labbadia komplett zum Nachhören:
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Dateiname : VSF003 VfB-Trainer Bruno Labbadia zeigt viel Herz beim VS-Forum
Dateigröße : 79.72 MBytes.
Datum : 06.09.2012 15:34
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