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06.02.2013  |  von Gerhard Hauser  |  Zum Artikel

Villingen-Schwenningen Hess: Ex-Vorstände attackieren neue Unternehmensspitze frontal

Villingen-Schwenningen -  Der größte Aktionär, die Grundstücks GmbH von Christoph und Jürgen G. Hess soll sich mit einer beträchtlichen Summe an der Sanierung beteiligen. Die bisherigen 1,35 Millionen Euro reichen Banken und Unternehmen nicht.

Größere Tochtergesellschaften der Hess AG: Emdeligth in Frankfurt/Main, Hess Lichttechnik in Löbau und Vulkan in Hannover.  Bild: Hess AG / SÜDKURIER-Grafik

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    Herr Cuenot
    Von Laterne (13 Beiträge) am 06.02.2013 22:10
    So wie Sie Sich darüber ereifern, könnte man meinen, Sie gehören dazu..

    Ich drücke die ganze Geschichte der Hess AG mal kurz und deutlich aus : Eine Firma wurde bewusst und mit Vollgas gehen die Wand gefahren
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    @ Achim Fischer
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 06.02.2013 22:55
    Dass die Hess AG bewusst und mit Vollgas an die Wand gefahren wurde, halte ich u. a. deshalb für ausgeschlossen, weil der Hauptaktionär (Christoph Hess), durch den Kursrückgang von 15,50 auf heute 4,20 Euro pro Aktie, bei 40% Aktienanteil, selbst einen Vermögensverlust von derzeit weit über 20 Millionen Euro erlitten hat, der übrigens auch ins Eigenkapital der Hess AG mit allen Konsequenzen durchschlägt.

    Zur weiteren Klarstellung:

    http://boerse.ard.de/meldungen/letztes-flackern-bei-hess100.html

    Ihr Kommentar, der auf mich den Eindruck macht, als würden Sie die Angelegenheit gar nicht verstehen und die Situation nicht gerade bedauern, ist unpassend.
    als Antwort auf das Posting von Laterne am 06.02.2013 22:10
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Leider erwähnen die Redakteure des Südkurier in allen Berichten nicht.....
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 06.02.2013 09:47
    das, was sowohl der Grund für die Gerüchte der angeblichen fingierten Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe als auch, darausfolgend, den Absturz des Aktienkurses von 15,50 Euro auf jetzt 4,70 Euro pro Aktie, ist.

    Nämlich, dass die Hess AG inzwischen 40% ihres Umsatzes in der "MENAI"-Region außerhalb von Europa macht, was gewaltige Finanzmittelbindung beim Materialeinkauf, und - bedingt durch lange Zahlungsziele - auch bei den Forderungen aus L+L bedeutet.

    Dadurch, dass diese (kurzfristigen) Finanzmittel durch die Banken bereitgestellt werden, durch den Kursverfall der Aktien auf unter 1/3 ihres Ausgabekurses nicht mehr entsprechend durch Eigenkapital abgesichert sind, haben diese Banken jetzt natürlich Sorge um Rückzahlung ihrer Kredite, und das, leider zu Recht.
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