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Villingen-Schwenningen Helfer zeigen ihr Können

05.07.2010
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VS-Schwenningen – Der Sonntag auf der Landesgartenschau stand an diesem Wochenende ganz im Zeichen des Roten Kreuzes. Mit allen Abteilungen präsentierten sich die Rotkreuzler und zeigten, was alles möglich ist, wofür sie geschult und ausgerüstet sind.

Und das ist erheblich mehr, als nur der Bluspendedienst und die bei jedem Sportereignis präsenten Helfer. Viele Besucher der Landesgartenschau nahmen das Informationsangebot am DRK-Stand auf der Landesgartenschau gerne in Anspruch.

Da gibt es zum Beispiel die Rettungshundestaffel. Diese ist im Schwarzwald-Baar-Kreis mit sieben Hundeführern und deren ausgebildeten Hunden, die jeweils ein Team bilden, präsent. „Zehn weitere Hunde befinden sich zur Zeit in der Ausbildung“, erzählt Staffelleiter Michael Müller. Zu mehr als 30 Alarmierungen sei es im letzten Jahr gekommen, von denen 20 zu echten Einsätzen geführt haben. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Sucheinsätze: Dabei müssen vermisste Personen gesucht und beim Auffinden erstmedizinisch versorgt werden. „Der Einsatz bei der Rettungshundestaffel bedingt über die normale Ausbildung hinaus ganz spezielles Wissen“, erzählt Michael Müller. Eine sehr gute Orientierung im Gelände wird vom Hundeführer erwartet und die Hunde müssen neben einem guten Charakter über einen ausgeprägten Spielsinn verfügen. Grundsätzlich ist aber jede Rasse geeignet. Nach einer zwei- bis dreijährigen Ausbildung stünden die dann vierjährigen Hunde für mindestens sechs Jahre zur Verfügung, erklärt der Staffelführer.

Zu den Schwerpunkten der Arbeit des Roten Kreuzes gehören auch der umfangreiche soziale Dienst, die Motorradstaffel, der Notfallnachsorgedienst und natürlich auch das Jugendrotkreuz. Insbesondere der Hausnotruf, für den der soziale Dienst zuständig ist, erfreut sich steigender Beliebtheit. Immer mehr ältere Menschen möchten trotz gesundheitlicher Einschränkungen nicht auf ein selbstbestimmtes Leben verzichten. „Für diese kann der Hausnotruf eine gewisse Sicherheit bedeuten“, erklärt Dorothe Stoffers, die Leiterin der sozialen Dienste.

Selten im Vordergrund, aber immer gebraucht und gern gesehen ist der in Fischbach ansässige Verpflegungszug mit seiner Feldküche, der in der Regel bei Großeinsätzen für die Verpflegung der vielen Helfer sorgt. Kein gelernter Koch sei in der Truppe, erklärt Küchenchef Reinhold Stern, trotzdem würde immer ein leckeres und gesundes Essen auf dem Tisch stehen. Denn die 15 Angehörigen des Verpflegungszuges, die beispielsweise auf der Gartenschau für die Verpflegung der mehr als 200 Helfer sorgten, haben Erfahrung und trainieren ständig die Zubereitung und Ausgabe der Speisen. Im Ernstfall habe jeder Mitarbeiter seine spezielle Funktion von der Beschaffung der Zutaten bis zum Service, so Stern. Vorgestellt wurde am Tag des Roten Kreuzes auch die Struktur und Organisation des Behandlunsgplatz 25, der als Gemeinschaftprojekt des Roten Kreuzes aus Donaueschingen und des Malteser Hilfsdienstes aus Villingen aufgebaut wurde.

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