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Villingen-Schwenningen Handballspielen für die Nachsorgeklinik

TG Schwenningen und Café Ultra veranstalten ein Benefizturnier. Teilnahmegebühren und Spenden gehen nach Tannheim

Ob Aktive, Ehemalige oder Laien – am kommenden Samstag schnüren rund 60 Handballer ihre Schuhe in der Deutenberghalle in Schwenningen, um Geld für die Nachsorgeklinik in Tannheim zu erspielen. Den Erlös aus Teilnahmegebühren, Eintrittsspenden und Spenden für Essen und Trinken werden die Handballabteilung der TG Schwenningen und Eva Tsiawaliari und Kostas Dinalis vom Café Ultra aufrunden.

Die Idee entstand aus einer alten Tradition, die die Handballer sowie Personal und Stammgäste der Kneipe seit Jahren mehr oder weniger regelmäßig pflegen. „Bisher gab es immer Handballspiele zwischen TG Schwenningen und dem Café Ultra“, sagt Eva Tsiawaliari. Nun wird aus einem einzelnen Spiel ein Turnier mit sechs Mannschaften. Die ehemalige TGS-Spielerin Sevi Zafiri und die aktive Spielerin Bianca Krainz hatten die Idee.

Rund 60 Spieler haben sich angemeldet, von denen jeder schon mal fünf Euro Startgebühr zahlen wird. „Eintritt kostet das Turnier natürlich nicht“, sagt Eva Tsiawaliari. Doch Zuschauer seien selbstverständlich erwünscht und „wir würden uns natürlich freuen, wenn jeder eine kleine Spende geben würde, oder gerne auch für ein Getränk oder ein Stück Kuchen etwas ins Kässle werfen würde“. TGS-Spieler Richard Kellerer hatte sich im Vorfeld darum bemüht, dass Getränke, Kuchen und auch Fleischkäse gesponsort werden, sodass die Veranstalter keinerlei Kosten haben werden. Dadurch wird der gesamte Erlös zu hundert Prozent an die Nachsorgeklinik in Tannheim gehen.

Auch TGS-Abteilungsleiter Torsten Räder lobt das Engagement der jungen Organisatoren Sevi Zafiri, Bianca Krainz, Richard Kellerer und Sabrina Cosic. „Wir sind alle gespannt wie es läuft. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass das Ganze zu einem jährlich wiederkehrenden Event werden könnte“, blickt Räder hoffnungsvoll auf kommenden Samstag.

Die Aktion kommt schon im Vorfeld gut an. Das bestätigen nicht nur die Anmeldezahlen von rund 60 aktiven Teilnehmern, sondern auch die Reaktionen anderer Vereine, wie Sevi Zafiri berichtet: „Sämtliche Vereine aus der Umgebung, sei es Rottweil oder Talheim, hätten gerne mitgespielt.“ Letztlich ist es der Hallenbelegung geschuldet, dass es dieses Jahr nicht möglich ist, eine größere Veranstaltung aus dem Benefizturnier zu machen. „Wir haben leider nur eine Halle“, sagt Torsten Räder. Allerdings glaubt er, dass wenn zukünftig beide Hallen frei sind, dass dann auch ein größeres Turnier mit noch mehr Mannschaften gespielt werden könnte. Turnierbeginn ist um 10.30 Uhr. Dann spielen in der Deutenberghalle II sechs Teams, die zuvor beliebig ausgelost werden, gegeneinander. Das Finale steigt dann gegen 19 Uhr in Form eines Siebenmeter-Werfens. Der Sieger des Turniers steht allerdings schon im Vorfeld fest: Die Nachsorgeklinik in Tannheim.

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