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Villingen-Schwenningen Gayser-Gilde ordnet Vorstand neu

Statt verschiedener Ämter jetzt vierköpfiges Team. Gildemeisterin Michaela Raus bleibt an der Spitze. Rum- und Num-Umzug entfällt

Mit einer neuen Satzung, die von den über 70 anwesenden Mitgliedern einstimmig gebilligt wurde, geht die Gayser-Gilde Obereschach in ihr 40. Vereinsjahr. Notwendig war eine Satzungsänderung geworden, weil es nach den Worten der ersten Gildemeisterin Michaela Raus fast nicht mehr möglich ist, für die Vorstandsämter geeignete Nachfolger zu gewinnen.

So wurde die alte Satzung komplett außer Kraft gesetzt und in der neuen Satzung wurden unter Organen der erste und zweite Gildemeister, der Säckelmeister und der Gildeschreiber gestrichen und durch das Wort Vorstandsteam ersetzt, der aus vier gleichberechtigten Personen bestehen wird. Dazu kommt noch der Gayserrat.

Nach der neuen Satzung wurde auch gleich bei den Wahlen verfahren. Während Gildemeisterin Michaela Raus, Säckelmeisterin Cornelia Hermes und Gildeschreiberin Stefanie Baumann noch im Amt bleiben, wurde für den ausscheidenden zweiten Gildemeister Markus Haberer die bisherige Beisitzerin Melanie King in das Vorstandsteam gewählt.

Während Michaela Raus den Einsatzwillen bei Arbeitseinsätzen an der Fasnet und beim Dorffest sowie die manchmal spärliche Beteiligung bei Umzügen bemängelte, ging Stefanie Baumann auf die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres ein, zu denen die beiden beliebten Gayser-Bälle, der Rum- und Num-Umzug und die Teilnahme am Dorffest gehörten.

Wegen rückständiger Mitgliedsbeiträge, verursacht durch eine fehlerhafte Software, musste Cornelia Hermes über einen Verlust in der Kasse berichten, der noch in diesem Jahr ausgeglichen wird, wenn die restlichen Beiträge eingezogen sind. Nach der einstimmigen Entlastung dankte Ortsvorsteher Klaus Martin dem Verein und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und für die Bereicherung der Fasnet.

Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Mitglieder für 25-jährige Vereinszugehörigkeit mit einer Urkunde ausgezeichnet und die treuesten Helfer mit einem Anerkennungsgeschenk bedacht werden.

Etwas mehr Zeit nahm der Punkt Neuwahlen in Anspruch. So wurde Melanie King für Markus Haberer, der von 2002 bis 2005 und von 2009 bis 2015 zweiter Gildemeister war, in das Vorstandsteam gewählt. Neben Mathias und Michael Zimmermann wurden Fabienne Fehrenbach, Ralf Dittmar und Susanne Raus für die ausscheidenden Beisitzer Jasmin Dinger, Denise Haberer, Sandra Matthes, Ruben Riegger und Melanie King in den Gayserrat gewählt. Isabell Farca und Fabienne Haberer werden sich wie bisher um die Kinder im Verein kümmern und Fabian Schwarz und Wolfgang Linkenheil bleiben Kassenprüfer.

In einem etwas größeren Rahmen will die Gayser-Gilde ihr 40-jähriges Vereinsbestehen feiern. So startet am Freitag, 22. Januar 2016, um 20 Uhr der Jubiläumsball in der Festhalle und am Samstag, 23. Januar, hat die Gilde zu einem Nachtumzug ab 19 Uhr mit anschließender Partynacht eingeladen. Dafür fällt die eigentliche Fasnet etwas spärlicher aus. So fällt der Rum- und Num-Umzug, der in Obereschach stattgefunden hätte, im kommenden Jahr aus.

 

Die Geehrten

Geehrt wurden für 25-jährige Vereinszugehörigkeit bei der Gayser-Gilde Ernst Matthes, Rolf Lauer, Lisa Lees, Jürgen und Ulrich Zimmermann, Klaus Härtel, Frank Haberer, Dieter Krause, Herbert Seemann, Thomas Schütz und Florian Stern. (nj)

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