Zunächst lag der Verdacht nahe, dass es in der Hausnummer 90 eine defekte Gasleitung geben könnte. Die Innenstadt war zu diesem Zeitpunkt noch belebt. Direkt gegenüber und im Nachbargebäude befinden sich mehrere Gastronomiebetriebe mit Außenbewirtschaftung, die noch gut von Gästen frequentiert wurden. Der Bereich um das fragliche Haus wurde abgesperrt.
Da der Polizei der Name des Hauseigentümers nicht bekannt war, brachen die Feuerwehrleute die Eingangstür auf, nachdem Messungen Einsatzkräfte im Freien kein eindeutiges Ergebnis gebracht hatten.
Ein Stadtwerkemitarbeiter wurde hinzugezogen. Explosives Gas wurde von seinen Geräten aber auch nicht wahrgenommen. Auch eine undichte Leitung konnte ausgeschlossen werden. Um einen ersten Verdacht auf mögliches Faulgas aus der Kanalisation abzuklären, wurde ein weiterer Experte der Stadtwerke SVS mit zusätzlicher Ausrüstung hinzugezogen.
Nach Auskunft der Feuerwehr haben aber auch die sehr empfindlichen Messgeräte der SVS kein Gas feststellen können. Im Laufe des Montags soll der fragliche Abschnitt der Straße erneut untersucht werden.
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