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Villingen-Schwenningen Frühschoppen mit Narretei und französischen Trommeln

Fasnetslaune bei Internationalem Frühschoppen. Trotz Regen ziehen Zünfte eine positive Bilanz.

Fastnachtsstimmung pur gab es wieder beim traditionellen Internationalen Frühschoppen in der Seniorengaststätte am Romäusturm. Geladen waren erneut Vertreter der Fasnetszünfte und der Partnerstädte der Doppelstadt. Auch Oberbürgermeister Rupert Kubon und Baubürgermeister Detlev Bührer ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, den finalen Tag der Villinger Fasnet mit einzustimmen. Für musikalische Stimmung sorgten die Rietwieber, die Stadtharmonie und die Trommler der Gars de Joux aus der Partnerstadt Pontarlier.

So richtete das Stadtoberhaupt auch gleich anklagende Worte an die versammelten Narren, die ihn zu Beginn der fünften Jahreszeit absetzten und in den Romäusturm sperrten. Zwar sei es ihm nach kurzer Zeit gelungen, sich zu befreien. „Doch hab ich mich entsetzlich erkältet da drin.“ Katzenmarschall Dominik Schaaf entgegnete dem nur, dass es „an dem desolaten Zustand der städtischen Gebäude liegt“, dass der OB aus der Eingangstür des Turms habe herausspazieren können.

Das der Turm undicht sei, habe sicherlich einen anderen Grund, konterte das Stadtoberhaupt. „Vor gut 310 Jahren wurden wir schon mal von Franzosen belagert“, sagte er an die französischen Gäste gerichtet. Die hätten den Turm undicht geschossen. Das könne sein, meinte Alain Boissière von der Musikformation Gars de Joux. Er ergänzte, dass es den Franzosen während dem Frühschoppen auch endlich gelungen sei, die Stadttürme einzunehmen. „Sie sind alle unsere Freunde und unsere Gefangenen“, scherzte er.

Eine besondere Show boten die Trommler der Musikformation. Da wurden dann schon mal die Trommelschlägel durch die Luft geworfen, zu Fechtwaffen umfunktioniert oder gleich zu zweit auf einer Trommel gespielt, was dem begeisterten Publikum sichtlich und vor allem hörbar gefallen hat und mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

Für die Narren war das traditionelle Zusammenkommen auch Gelegenheit, eine Zwischenbilanz von der Fasnet 2016 zu ziehen. „Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Dominik Schaaf. „Wir haben eine richtig schöne Fasnet gehabt.“ Auch das Aufstellen der Katzenfigur auf dem Brunnen habe gut funktioniert und werde in Zukunft beibehalten. Ebenso positiv fiel das Urteil von Zunftmeister Joachim Wöhrle. „Eine schöne Sache. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitgespielt hat.“ Besonders freute es ihn, dass sich die Narren nicht vom Wetter abhalten ließen. „Es ist super Stimmung im Städtle.“ Auch Glonkivater Günther Reichenberger sprach von einer schönen Fasnet, trotz des Wetters.

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