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Villingen-Schwenningen Fasnetwieber von St. Bruder Klaus begeistern mit tollen Ideen

Frohsinn und Heiterkeit verbreiten die Frauen von St. Bruder Klaus bei ihrer Wieberfasnet.

Die Villinger Stadtmauern mit Frohsinn und Heiterkeit zum Wackeln gebracht haben die Fasnetwieber von St. Bruder Klaus mit vielerlei närrischen Einfällen zum Thema Mauergeschichten. Selten so gelacht wurde bei lauter närrischen Höhepunkten vor einem von Richard Schöb gestalteten Bühnenbild, das die alte Stadtmauer Villingens darstellte.

„Alte Mauern gibt es in Villingen viele“, so begann das heitere Begrüßungs-Potpourri, der vom Fasnetfieber erfassten Akteurinnen. Hinter Gefängnismauern tauschten danach die beiden Häftlinge Bernadette Bettecken und Carola Eyberg ihre Geschichten aus und unternahmen heftig beklatschte heitere Ausbruchsversuche. Leise Wehmut spielte mit, als sich die beiden letzten Schwestern des Klosters St. Ursula (Dagmar und Annabelle Maczey) traurig verabschieden. Mit selbstverfassten Liedern eroberten sie musikalisch die Herzen der Frauen im vollbesetzten Saal.

Die Rolle eines keineswegs schüchternen Mauerblümchens hatte Uschi Mastroianni übernommen. Ohne Mann und Kinder zog sie unter viel Applaus mit allerlei Raffinessen zu Playback-Melodien erfolglos auf Männersuche. Welch buntes Getier sich des Nachts so an der Stadtmauer herumtreibt, demonstrierte eine Tanzgruppe in originellen Tier-Kostümen mit Carola Eyberg, Cornelia Kleiser, Uschi Mastroianni, Lisa Kessel, Annabelle und Dagmar Maczey. Die bröckelnde Villinger Stadtmauer sanierten Silke Huber und Lisa Kessel in einem heiteren Gespräch. Glücklich waren die nicht so arbeitswütigen Bauhandwerker darüber, dass es sich nicht um die chinesische Mauer handelte. Dass man auch nur mit Gesten und ohne Worte sein Publikum in den Bann ziehen kann, zeigten Dagmar Maczey und Bernadette Bettecken. Was die feine Dame mit ihrem kostbaren Schminkset erreichte, ahmte die andere als Landpomeranze mit Margarine, Mehl, Schuhcreme und anderen Naturalien unter tosendem Beifall nach.

Als Punker vom Franziskaner-Mäuerle setzte letztlich unter heftigen Beifallstürmen die Tanzgruppe von Silke Huber mit Christine Disch, Petra Manz, Silke Huber, Gabi Joggerst, Ulrike Kaiser, Heide Schlenker und Claudia Steiert in Super-Aufmachung einen temperamentvollen Schlusspunkt unter die gelungene Wieberfasnet. Die Gesamtleitung hatte Silke Huber. Durch das Programm führte Conny Kleiser, die sich bei allen Aktiven auf und hinter der Bühne, in der Küche und im Service bedankte. Für Bühnentechnik verantwortlich zeichneten Guiseppe Mastrioanni und Heiko Manz, für Ton Martin Dobernecker, Maske Beate Zirlewagen.

An der Pfarrfasnet am Samstag, 30. Januar, um 20 Uhr im Gemeindehaus St. Bruder Klaus werden Teile des Programms wiederholt.

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