Villingen-Schwenningen „Falsches Signal“

Zu der abgelehnten Stolperstein-Aktion in VS hat sich auch eine Europa-Parlamentarierin zu Wort gemeldet: Michael Irion, der seit dem 17. November die Demonstration für die Stolpersteine in Villingen organisiert, hat sich an Evelyne Gebhardt (SPD), Mitglied des Europäischen Parlaments, gewandt – und Zuspruch gefunden. Gebhardt meint, die Entscheidung des Gemeinderates, dem Projekt die Unterstützung zu versagen, betrübe sie sehr.

Die Stolpersteine würden Erinnerung und Nachdenken unmittelbar dort stattfinden lassen, wo die Opfer einst gelebt haben. Sie halte die Ablehnung des Gemeinderates für ein ganz und gar falsches Signal, insbesondere nach der Aufdeckung des Nationalsozialistischen Untergrundes 2011. Sie dankt den Bürgern, die sich für das „Stolperstein“-Projekt in Villingen engagieren. (häm)

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Stolpersteine in Villingen-Schwenningen: Im November 2013 hat der Gemeinderat in Villingen-Schwenningen die Stolpersteine erneut abgelehnt. Bereits im Jahr 2004 stimmten die Räte gegen diese Form des Gedenkens an die Judenverfolgung im Dritten Reich. Dabei gab der Verlauf der Debatte zunächst Anlass zur Hoffnung, dass die Abstimmung im Gemeinderat anders ausgeht. Im SÜDKURIER-Themenpaket finden Sie alle Nachrichten und Bilder rund um die Stolperstein-Debatte in Villingen-Schwenningen.
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