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05.02.2013  |  Zum Artikel

Villingen-Schwenningen Ex-Vorstände von Hess attackieren Nachfolger

Villingen-Schwenningen -  In einer von Christoph Hess und Peter Ziegler gezeichneten Erklärung vom Dienstagnachmittag legen die beiden Ex-Vorstände die Entwicklung der Firma Hess aus ihrer Sicht dar. Sie attackieren die neue Führung des Unternehmens.

Die beiden Ex-Vorstände der Firma Hess, Christoph Hess (li) und Peter Ziegler, legen in einer von ihnen gezeichneten Erklärung die Entwicklung der Firma aus ihrer Sicht dar.  Bild: SK-Archiv

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    Vorstand der Hess AG, Till Becker
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 07.02.2013 22:33
    Wer kann mir sagen, wieviel Aktien der neue Vorstand hält ????
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    Handlungsunfähig oder nicht handlungswillig?
    Von Mustermann (1 Beiträge) am 07.02.2013 20:56
    Die Reaktion der Ex- Vorstände ist all zu verständlich, denn was hat die neue Führung bis heute bewirken können? Während die Untersuchungen seitens Wirtschaftsprüfer, Anwälten und der Staatsanwaltschaft weiterlaufen, und dies ohne neue Erkenntnisse, und zugleich Banken den Geldhahn zudrehen, erscheint die Geschäftsführung und der neuer Vorstand unentschlossen und teilnahmslos, das ganze über sich und über das was noch von operativem Geschäft übrig ist, ergehen zu lassen. Es sind weder Ideen oder gar Konzepte von der neuen Führung vorgelegt worden um das Unternehmen aus der Krise zu führen. Außer Lippenbekenntnisse und Parolen zum durchhalten hat die neue Führung bis heute nichts vorzuweisen. Diese Haltung hat die Situation eher verschlechtert angesichts des aktuellen Aktienwerts. Da mag man ernsthaft sich fragen, welche Absichten und welche Ziele der neuer Vorstand verfolgt?
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    Unsymphatisch
    Von blackforest26 (763 Beiträge) am 05.02.2013 20:42
    Ohne die Umstände zu kennen, sind für mich beide Männer auf dem Bild sehr unsympathisch und ich persönlich wurde ihnen deswegen nicht über den Weg trauen.
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    der neue Vorstand
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 07.02.2013 22:47
    was halten Sie denn vom neuen Vorstand ???

    besser und vertrauenswürdiger als Herr Hess und Herr Ziegler ???
    als Antwort auf das Posting von blackforest26 am 05.02.2013 20:42
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    Oh jeeh
    Von herbievs (12 Beiträge) am 05.02.2013 23:05
    von der reinen Optik her auf den Charakter und die Eigenschaften eines Menschen zu schließen halte ich für ziemlich abenteuerlich. Die Herren kneifen übrigens die Augen weil die Sonne sie blendet, dehalb ist es ein ziemlich ungeschicktes Bild.
    als Antwort auf das Posting von blackforest26 am 05.02.2013 20:42
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    Herr Hess soll Aktien kaufen
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 05.02.2013 18:32
    Ich stelle mir die Frage, warum Christof Hess heute nicht mit dem Kapital von 1350000,- EUR Hess-Aktien gekauft hat. Bei einem Preis von 4,20 EUR hätte er über 300.000 Aktien bekommen. Bei der Emission sind 2.3 Mio Aktien herausgegeben worden. Somit könnte er 50% und 1 Aktie erhalten und den Vorstand und den Vorsitz wieder selbst bestimmen. Auch könnte er dann das Hausverbot selbst aufheben und den Fall klären. Naja vielleicht ließt er meinen Kommentar und kauft dann vom Treuhandkonto die Aktien. Also Christof - kaufe dir die Mehrheit und die Freiheit !!!
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    @ Harry Schneckenburger
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 05.02.2013 20:04
    Ihr Kommentar - auch der an anderer Stelle - ist logisch und richtig durch- bzw. gedacht. Es gibt aber mehrere prakt. Schwierigkeiten.

    Um nur die größte zu nennen:

    Beim Börsengang konnte die Hess AG alle 2,6 Millionen Aktien am Markt mit einem Bruttoerlös von knapp 40 Mio. Euro platzieren. Kurs war dabei etwa 15,50 Euro pro Aktie.

    Der Hauptaktionär hält davon 40%, entspricht 16 Mio. Euro. Durch den Kursrückgang bis auf 4,70 Euro pro Aktie (heute 05.02.2012) entspricht der Wert der Aktien des Hauptaktionärs nur noch etwa 5 Mio. Euro. Also ein Verlust per heute von 11 Mio. Euro; und dabei sind die Altaktien gar nicht dabei.

    D. Hauptaktionär hat also im Moment Verluste von insgesamt über 20 Mio. Euro zu beklagen, und das sehen die Banken natürlich sofort.

    Außerdem betragen die Verbindl. und Schulden der Firma Hess AG um die 70 Mio. Euro.

    Und, ich wette, dass der zweitgrößte Aktionär bereits am Aufkaufen von Aktien ist, welche sich im Streubesitz befinden.
    als Antwort auf das Posting von HarrySchneckenburger am 05.02.2013 18:32
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    @ Peter Cuenot
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 05.02.2013 20:41
    Sie haben die Verluste ordentlich aufgerechnet, aber schon der gute alte Kostolany (deren Bücher im übrigen genial geschrieben sind) berichtete, dass Verluste erst Verluste sind, wenn man das Papier in einer Baisse verkauft. Ich gehe davon aus, dass keiner der Parteien heute einen Verlust realisiert hat. Aktien sind nur die Illusion eines Wertes, der in den seltensten Fällen den Wert des Unternehmens repräsentiert. Die Börse lebt von Übertreibungen und Untertreibungen. Sehen Sie den heutigen Kurs als Untertreibung an. Was ist wenn Hess 50 % des Unternehmens besitzt oder ein "hessnaher" Unternehmer 10 % zeichnet und Hess unterstützt ?? Die Aktie wird dann wieder steigen....
    als Antwort auf das Posting von Cuenot am 05.02.2013 20:04
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    @ Peter Cuenot
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 05.02.2013 20:30
    Also wie ich sehe, geben Sie mir recht, dass es um einen Kampf darüber hinausläuft, wer die Fahne hochhält, sprich wer am Schluß die Mehrheit hat. Mit einer Insolvenz verlieren alle Beteiligten die in und an der Firma hängen viel Geld. Auch der holländische Investor HPE Pro Institutional Fund B.V., der 20,54 % hält und Herr Dr. Till Becker der ebenfalls ein Paket halten soll.

    Lt. Datenbank der Frankfurter Börse aus denen ich die Daten entnommen habe, wurden am 19.10.2012 ein IPO mit 2.3 Mio Aktien vollzogen.

    Heute sind zu niedrigem Niveau lt. Daten der Börse Frankfurt 228891 Aktien am Parket und in Xetra gehandelt worden. Stimmen meine Zahlen des IPO's sind das schon knapp10 %.

    Herr Hess hat heute publiziert, dass er einen Betrag von 1,35 Mio auf ein Treuhandkonto verfügt hat. Also liquide Mittel - die ich allerdings zum Aktienkauf verwendet hätte. Dann hätte er morgen wieder in der Firma regieren können und am Sonntag mit dem Kater Miau auf die Fasnet gehen können.
    als Antwort auf das Posting von Cuenot am 05.02.2013 20:04
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    @ Harry Schneckenburger
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 05.02.2013 22:10
    Sie sehen das Ganze offensichtlich aus banktechnischer Sicht.

    Aus einem anderen Artikel des Südkurier von heute können Sie viel klarer ersehen um was es im Kern geht, nämlich um die Voraussetzungen, welche die Firma dazu zwingen, sofort Insolvenz anzumelden.

    Bei Schulden und Verbindlichkeiten von um die 70 Mio. Euro, einem Rückgang des Eigenkapitals von insg. um die 80 Mio. Euro auf 26 Mio. Euro und nur teilweisem Ausgleich durch bilanzielle Aktiva, alles zum jetzigen Zeitpunkt, und nicht zu einem theoretischen Zeitpunkt in der Zukunft, ist die Gesellschaft verpflichtet, innerhalb spätestens von 3 Wochen Insolvenz anzumelden.

    Lesen Sie bitte den Artikel von Herrn Trippl, aus dem dies weitgehend herauszulesen ist.
    als Antwort auf das Posting von HarrySchneckenburger am 05.02.2013 20:30
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    Die beiden brauchen Hilfe durch den Südkurier!
    Von Cuenot (768 Beiträge) am 05.02.2013 18:12
    Der Südkurier sollte den beiden Ex-Vorständen auf die Sprünge helfen und ihnen mitteilen, dass sie die von ihnen selbst aufgestellten und von ihnen selbst, dem Aufsichtsrat und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Karlsruhe unterzeichneten Jahresabschlüsse der Firma Hess AG ab 2008 - Konzernabschlüsse ab 2010 - abrufen, einsehen und kopieren können unter "Bundesanzeiger, Suchbegriff Hess AG".

    Dort ist alles detailliert aufgeführt - natürlich nicht die einzelnen Verkaufsgeschäfte - und es ist schon merkwürdig, dass die beiden so tun, als ob sie nun an diese Unterlagen nicht herankommen könnten.

    Außerdem können sie übers Internet auch ihren 203-seitigen Geschäftsbericht 2011 und den Bericht für das III. Quartal 2012 abrufen.

    Auch die angebotenen 1,35 Millionen Euro sind natürlich, in Anbetracht des schon bisher entstandenen Schaden von weit über 20 Mio. Euro zu wenig.

    Gleichwohl glaube ich nicht, dass fingierte Umsätze in zweistelliger Mio.höhe ausgewiesen wurden.
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