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Villingen-Schwenningen Die beliebtesten Kindernamen

23.02.2012
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2011 war das Jahr von Marie und David in Villingen-Schwenningen. Beide Vornamen lagen relativ unangefochten an der Spitze der Vornamenstatistik.

Für den Mädchennamen entschieden sich 37 und für den Jungennamen 28 Elternpaare. Auf Platz zwei folgten die Namen Sophie (34) und Leon (22). Maria und Elias mussten sich jeweils mit dem dritten Platz begnügen. Die anglophonen Namen konnten es somit nicht unter die beliebtesten Drei schaffen.

Auch auf den nächsten Plätzen der Top-Ten ist die internationale Namensvielfalt nur schwer zu finden. Kurze und altbekannte deutsche Namen wählten die frischgebackenen Eltern am liebsten. Unter den 30 beliebtesten weiblichen Vornamen war eigentlich nur einer zu finden, und zwar der Name Melina (9), der nicht so geläufig ist. Bei den Jungen fielen die Namen Matteo (10) und Joel (9) zwischen den gängigen und altbekannten auf. Der Namen Marie war übrigens nicht nur bei den Doppelstädtern, sondern auch bundesweit ganz oben auf der Beliebtheitsskala zu finden. Wie sich die Zeiten ändern: Von 1950 bis 1960 tauchte Marie so gut wie nicht auf. Auch der Name David, der männliche Spitzenreiter in der Doppelstadt, findet deutschlandweit erst seit 1970 immer mehr Gefallen.

965 Mal wurde 2011 an die Babys der Doppelstadt ein Name vergeben, 664 Mal erhielten Kinder zwei Namen, 49 Mal drei. Nicht ganz leicht dürfte die Zukunft von fünf Neugeborenen werden. Sie bekamen mehr als drei Vornamen. Und wie jeder weiß, leiden Formulare ja sowieso unter chronischem Platzmangel. Problemchen, so Namensexperten, können da programmiert sein.

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Eltern geben ihren Kinder nach Erkentnnissen der Statistiker immer noch gerne Namen, die Wünsche für das Kind beinhalten oder die auf eine Tradition hinweisen. Der Wohlklang spielt ebenfalls häufig eine Rolle. Andere legen Wert auf eine gewisse Individualität. Ein neueres Kriterium ist die Bewunderung für Sportler oder Schauspieler, deren Vornamen immer wieder mal gerne genommen werden. Von diesem Tun raten Experten allerdings ab. Eine Studie der Universität Oldenburg besagt sogar, dass ein Name wie beispielsweise „Angelina Jolie“ in der Schule negative Folgen haben könnte. Gute Chancen haben einer Befragung nach die Namen Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob.

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