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Villingen-Schwenningen Die Nöte der Nachsorgeklinik

„Die derzeitigen Pflegesätze sind seit Jahren auch bei einer Vollbelegung nicht kostendeckend“, so Thomas Müller, Leiter der Finanzen in der Nachsorgeklinik Tannheim, anlässlich des Besuchs der Grünen-Politiker Manfred Lucha, MdL und Obmann im Sozialausschuss des Landtags, sowie der Landtagskandidatin für den Wahlkreis Villingen-Schwenningen, Martina Braun. Thomas Müller kam auf die finanzielle Situation der Klinik zu sprechen und erläuterte die seit Jahren bestehende Unterfinanzierung von 10 bis 15 Prozent. Die Klinik ist auf Spenden angewiesen, um die Existenz und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Rehabilitation von krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern und deren Familien, sowie verwaiste Familien zu sichern. Ein aktives Spendenmarketing durch eine nachhaltig wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist zwingend notwendig, so Müller. Eine weitere Sorge der Verantwortlichen der Klinik ist es, genügend Fachkräfte für den Klinikbetrieb zu gewinnen.

Positiv bewertete Thomas Müller, dass die Nachsorgeklinik nahe der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Schwarzwald-Baar-Klinikums liegt. Dadurch sei es möglich, immer wieder Fachpersonal für die Nachsorgeklinik zu erhalten. Mit dieser Klinik besteht auch eine gut funktionierende Kooperation. Manfred Lucha und Martina Braun zeigten sich beeindruckt von dem familienorientierten Rehabilitationskonzept. Unterstützung erfährt die Klinik immer wieder auch durch Spenden. So hat die Firma Jungfalk aus Engen beschlossen, auf Weihnachtsgeschenke an die Kunden zu verzichten und mit dem Betrag die Nachsorgeklinik Tannheim zu unterstützen

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