Eigentlich ist der November bei Heiratswilligen nicht besonders beliebt. Die meisten Menschen mögen diesen Monat schon wegen der Trauertage Allerheiligen und Allerseelen nicht als Termin für ihr Ja-Wort auswählen.
Auch wenn an den vergangenen Tagen schönstes Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen herrschte, verbindet man mit diesem Monat doch eher graues, nasses, kaltes Wetter und eine gedrückte Stimmung. Trotzdem haben sich für den kommenden 11. November gleich 14 Paare zur Trauung in der Doppelstadt angemeldet. Das liegt am Schnapszahl-Datum 11.11.11.
Zehn Paare werden sich an dem Tag zwischen 8.30 und 14 Uhr in Villingen vermählen lassen, drei sind es in Schwenningen, wo es ab 11.30 Uhr losgeht, und eines in Weilersbach, teilt Standesbeamter Manfred Korsch auf Anfrage des SÜDKURIER mit.
Im Vergleich zum Freitag vergangener Woche, an dem kein einziges Paar heiraten wollte, sei das recht viel. Insgesamt sei der Trend an solchen Schnapszahl-Terminen zu heiraten wohl ungebrochen. Zusammen mit seinen beiden Kolleginnen Sandra Vöhrenbach und Sigrid Maier ist Korsch in den beiden Stadtteilen Villingen und Schwenningen für die Zeremonie zuständig, in den Teilorten sind es die jeweiligen Ortsvorsteher.
Pro Paar rechnen die Standesbeamten mit einer halben Stunde für die Zeremonie, wenn ein Dolmetscher benötigt wird, auch eine ganze Stunde.

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