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Villingen-Schwenningen Chemieunfall sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten am Samstag gegen 06.30 Uhr zu einem Chemieunfall ausrücken.

Auf dem Gelände einer Spedition auf Herdenen merkte ein Mitarbeiter, dass aus einem Fass, welches in die Schweiz umgeschlagen werden sollte, Flüssigkeit auslief. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. Feuerwehrfahrzeuge aus Weilerbach, Schwenningen, Villingen, Donaueschingen und Blumberg trafen an der Einsatzstelle ein. Der Gefahrgutzug des Schwarzwald-Baar-Kreises war somit komplett vor Ort.

Sofort rüsteten sich die Männer und Frauen der Feuerwehr mit blauen Schutzanzügen aus. Der Fachberater Chemie wurde zur Spedition gebracht und analysierte anhand der UN 2922 den Stoff als Natriumhydrogensulfid (NaHS). Nachdem das defekte Fass gesichert und die Flüssigkeit mit Ölbinder gebundenwurde, begaben sich die Rettungskräfte unter die extra vom Kontaminationsteam aufgebaute Dusche.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Zwei Mitarbeiter der Spedition mussten aufgrund von Atembeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden, weitere Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr war mit 99 Kräften im Einsatz, weiter waren zwei Rettungswagen, ein Krankenwagen, ein Notarzt, ein Orgl sowie die Polizei vor Ort.

Eine Schadenshöhe kann derzeit nicht angegeben werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern zur Stunde an.
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