Villingen-Schwenningen Bürger stoppen geplantes Rathaus für Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen -
Herber Schlag für OB Rupert Kubon: Die Einwohner von Villingen-Schwenningen haben den Bau eines zentralen Rathauses mit großer Mehrheit gestoppt. Bei einem Bürgerentscheid stimmten am Sonntag 79,0 Prozent gegen den 46 Millionen Euro teuren Neubau. Auch die erforderliche Beteiligung wurde deutlich erreicht.
Das Schleppen hat sich gelohnt: In Villingen-Schwenningen haben 20 049 Bürger gegen ein neues Rathaus gestimmt und damit das Quorum um 5000 Stimmen übertroffen. Autor:Rauls
Herber Schlag für OB Rupert Kubon: Die Einwohner von Villingen-Schwenningen haben den Bau eines zentralen Rathauses mit großer Mehrheit gestoppt Autor:Elke Rauls
Sie wollen keine Siegerpose, aber sie nehmen sich nach dem grandiosen Sieg einfach in den Arm: Die Sprecher der Bürgerinitiativem Rudolf Nenno (links) und Bertold Ummenhofer nach der Bekanntgabe des Endergebnisses des Bürgerentscheides. Autor:rauls/Ebner


Die Zukunft wird nicht preiswerter,im Gegenteil.
Doch offentsichtlich, war das Thema, der Mehrheit der gefragten Bürger, wurscht.Doch unsere Medien haben ihre Freude daran, die Minderheit als Mehrheit zu verkaufen.Sinn dieser Art von Demokratieausübung? Fronten schaffen mit wenig Bürgerbeteiligung? Warum hat die Mehrheit nicht teilgenommen?
schließlich sind die beiden Städte immer noch gut 5km durch
landschaftlichen Raum getrennt. Do sin d Villinger un dert sin d
Schwenninger.
Für die Bewohner beider Städte gäbe es zu lange Wege zum Rathaus,
also müssten neue ortsnahe Ausweichbehörden entstehen getarnt als
Ortschaftsbüros mit Ortsvorstehern und Ortschaftsrätern um
Bürgernähe vorzutäuschen!
Mehr Personal, mehr Kosten, aber keine Entscheidungsberechtigung!
Ich als geborener Villinger us de Südstadt, aber sit langer Ziet im Breisgau
kenn mei Städtle no immer guet gnug.
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Jeder, aber auch jeder halbwegs vernünftige Mensch versteht, dass man sich keine neue Eigentumswohnung kaufen kann, wenn man für sein bestehendes Haus kaum noch alle Kosten aufbringen kann und niemand weiss, ob man das alte überhaupt verkauft bekommt. Der Bürger wünscht sich Nähe und das Gefühl gehört zu werden und eben nicht eine Verwaltung fern der Menschen, mitten im freien Feld.