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Villingen-Schwenningen Berührender Musik-Abend für die Tannheim-Klinik

Einen Abend voller Musik, berührender Momente und guter Laune erlebten die Besucher des Konzertes der Furtwanger Musical-Darstellerin Sabrina Weckerlin. Das Benefizkonzert in der Neuen Tonhalle zugunsten der Kinderkrebsnachsorgeklinik in Tannheim war gespickt mit gefühlvollen Balladen und Songs aus bekannten Musicals.

Aber auch mit aktuellen Hits aus dem Popmusikbereich, mit der Sabrina Weckerlin und zahlreiche musikalische Gäste das Konzert zu einem rundum gelungenen Hörgenuss machten.

Seit 2005 ist die heute 27-jährige Sabrina Weckerlin Mitglied im Kuratorium der Deutschen Kinderkrebsnachsorge. Und mehrfach hat die Sängerin bereits die Nachsorgeklinik in Tannheim besucht und sich über die Arbeit der Klinik und der Stiftung informiert. Und dabei immer den Kontakt zu den kleinen Patienten gesucht.

Lange stand der Wunsch sowohl von Klinikleiter Roland Wehrle als auch Sabrina selbst im Raum, ein Konzert für die Klinik zu geben. Jetzt fand die vielbeschäftigte Darstellerin die Gelegenheit dazu.

Berührend waren die Momente, in denen auf einer Leinwand Bilder der kleinen Patienten liefen, die nur einen Wunsch hatten: „Wenn ich groß bin, möchte ich gesund sein.“

Geschäftsführer Roland Wehrle erläuterte, weshalb die Klinik in Tannheim trotz guter Belegung nach wie vor auf Spenden angewiesen ist. „Uns fehlen selbst bei einer 100-Prozent-Belegung jährlich 600 000 Euro für die laufenden Kosten. Investitionen könnten ohne die große Spendenbereitschaft gar nicht getätigt werden.“

Lediglich begleitet von Klavier, Gitarre und Cajon präsentierte Sabrina Weckerlin in der Neuen Tonhalle einen farbigen Querschnitt an Musicalmelodien, in denen sie meist eine Haupt- oder Titelrolle spielte. Mal stimmgewaltig, mal einfühlsam und zart. Darunter aus „Wicked – die Hexen von Oz“ und „Die Päpstin“, für die die Sängerin aus Furtwangen in diesem Jahr in Fulda bereits zum dritten Mal ins Kostüm schlüpfen wird.

„Hamebus Sabrina“ kolportierte denn auch der Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen Kinderkrebsnachsorge, Jürgen Hörig. Der aus der SWR-„Landesschau“ bekannte Fernsehmoderator entlockte Sabrina im Interview, dass sie daheim in Furtwangen „ein ganz normales Schwarzwaldmädel ist“, eigentlich klassischen Gesang studieren wollte und mehr oder weniger zufällig beim Musical landete. Und sich „unendlich dankbar“ zeigt, dass sie mit dem Singen ihr Geld verdienen kann. Und, dass ihr vom Komponisten des Musicals „Jekyll & Hyde“ das Lied „What I do Best“ angeboten wurde, das ursprünglich für die Souldiva Whitney Houston geschrieben wurde.

Zu ihrem Konzert lud die Sängerin auch einige Musicalkollegen ein. Darunter David Michael Johnson aus dem Musical „We will rock you“, mit dem sie einfühlsame Balladen mit Lagerfeuerromantik ebenso beeindruckend präsentierte wie ein rockiges Medley, mit dem sie den musikalischen Kontrast setzte.

Begleitet wurde Weckerlin unter anderem von der Violinistin Anja Obergfell und der Cellistin Eva Schlumberger von der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen. Und auch der Laetitia-Chor aus Furtwangen-Neukirch unterstützte die Sängerin.

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