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Villingen-Schwenningen Benefizlauf in Villingen versinkt im Schnee

Es war fast schon zu viel Schnee: Nach starkem Schneefall kamen die Teilnehmer nur schwer an den Auerhahn im Neuhäuslewald. Dennoch erlebte das rekordverdächtig große Teilnehmerfeld einen gelungenen Benefizlauf.

Die größte Herausforderung beim Benefizlauf Zwei Stunden am Auerhahn lag am Sonntag nicht auf, sondern neben der Loipe. Bevor die Teilnehmer sich auf den Langlaufskiern aufmachen konnten, mussten sie die Neuhäusleloipe beim Gasthaus Auerhahn erst einmal erreichen. Starker Schneefall in der Nacht zum Sonntag erschwerte die Zufahrt erheblich. Und so startete der Lauf zwar mit Verspätung, dafür mit einem rekordverdächtigen großen Teilnehmerfeld.

Jahrelang mussten die Organisatoren des Skiclubs Villingen darben, jetzt wurden Veranstalter und Teilnehmer des Benefizlaufs namens Zwei Stunden am Auerhahn – jede Runde zählt zum zweiten Mal in Folge mit reichlich Schnee belohnt. In der Nacht fielen rund 40 Zentimeter Neuschnee. „Ohne diesen Schneefall in der Nacht wären mit Sicherheit noch deutlich mehr Teilnehmer gekommen“, bilanzierte Skiclub-Vorsitzender Jochen Menath. Der war bester Stimmung. „Der Schnee ist super, die Stimmung auch“, sagte er. Noch morgens um sieben Uhr wurde die Loipe frisch gespurt.

103 Starter machten sich schließlich, in einem Wechselspiel zwischen Schneefall und zeitweisem Sonnenschein, auf den Weg, beziehungsweise auf die Loipe, um für den guten Zweck zu laufen. Der Lauf lockte auch lokale Prominez auf, beziehungsweise an die Loipe. Unter den Läufern waren Bürgermeister Detlev Bührer und Vöhrenbachs Rathauschef Robert Strumberger. Der Unterkirnacher Bürgermeister Andreas Braun feuerte seine Amtskollegen und alle anderen Teilnehmer vom Loipenrand aus an. Wenngleich der Zweistundenlauf am Auerhahn kein Wettbewerb im eigentlichen Sinne ist, so entwickelten die Langläufer dennoch sportlichen Ehrgeiz. Schließlich klingelte für jede gelaufene Runde von 2,2 Kilometern bares Geld in der Kasse der Feldner Mühle. Der Skiclub belohnte jede gelaufene Runde mit einem Euro, für jede vollendete badische Meile (8,8 Kilometer) gab es einen weiteren Euro obendrauf.

Das Ergebnis am Ende kann sich sehen lassen. Insgesamt liefen die 102 Teilnehmer 834 Runden. Dazu kamen 173 badische Meilen, was einen vorläufigen Endbetrag von 1007 Euro macht. „Das ist noch nicht die endgültige Summe, da kommen oft noch weitere Spenden zusammen und der Betrag wird aufgerundet“, erklärte Jochen Menath, der mit dem Ergebnis sehr zufrieden war.

 

Zahlen zum Lauf

Der älteste Teilnehmer war mit 78 Jahren Rupert Blessing. Die jüngsten waren Noah Diringer und Til Voigtländer, beide Jahrgang 2009. Die meisten Runden bei den Männern lief Holger Thoma, er schaffte 16 Runden. Bei den Damen legte Sigrun Hannes 15 Runden vor. (spr)

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