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10.08.2012  |  von Julia Ebner  |  0 Kommentare

Villingen-Schwenningen Bau des Volksbank-Brunnens beginnt

Villingen-Schwenningen -  Viele Bürger sind schon seit Wochen gespannt. Jetzt tut sich etwas: Anfang nächster Woche rücken die Bagger an, dann geht es mit dem Bau des Volksbank-Brunnens auf dem Vorplatz des imposanten Neubaus am Riettor los.

Schnell drüber und weg wie diese Radfahrerinnen ist schon bald Vergangenheit. Der Brunnen vor der Volksbank soll zum Verweilen einladen. Anfang nächster Woche wird mit dem Bau begonnen.  Bild: Hahne

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Autor
Julia Ebner
Redakteurin / Lokalredaktion Villingen

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Zunächst wird auf der Südseite des Gebäudes die Oberfläche abgetragen. „Ich denke, dass man in ein bis zwei Wochen schon so richtig etwas sieht“, sagte gestern Joachim Straub, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Villingen, auf Anfrage.

Bei der neuen Oberfläche auf ungefähr 1800 Quadratmetern handelt es sich um einen ähnlichen Belag wie auf der Oberfläche der Tiefgarage zwischen Volksbank-Neubau und Modepark Röther. „Es wird ein hochwertiger Asphalt aufgetragen, der mit der Zeit durch die Verwitterung heller wird“, erklärt Straub. Der Asphalt ist hellgrau, glatt und gut zu pflegen.

Mit den Arbeiten hätte nach den Planungen von Architekt Michael Muffler aus Tuttlingen bis Mitte Juli begonnen werden sollen. Vertragliche Dinge hätten allerdings noch geklärt werden müssen, so Straub. „Deshalb hat sich der Baubeginn etwas verzögert. Aber es läuft gut und alles geht nun seinen Gang.“ Schon Ende Oktober könnte die Fertigstellung des Volksbank-Brunnens erfolgen. Damit würde man dann wieder voll im Zeitplan liegen. Den Auftrag hat die Villinger Firma Meyer erhalten.

Ist der neue Asphalt aufgetragen, wird eine Scheibe aus Beton installiert. Die Scheibe hat einen Durchmesser von zwölf Metern. Mit einem Bodenabstand von 30 Zentimetern und einer Stärke von 20 Zentimetern ist sie als Sitzfläche gedacht. Anschließend wird ein 2,3 Meter großer Würfel angebracht. Dieser besteht aus mehreren Glasscheiben. Abends und in der Dunkelheit werden sie von bunten LED-Leuchten angestrahlt. Sie sollen einen besonderen Lichtzauber entfalten. Auf der Scheibe wird zudem ein Wasserspiel installiert. Sechs Düsen sorgen in den Sommermonaten für Wasserfontänen. Die kreisrunde Scheibe als Gestaltungselement mit dem Glaswürfel in der Mitte soll das Markenzeichen des neu gestalteten Vorplatzes werden.

Doch das ist noch nicht alles: Neue Sitzbänke und drei Lichtstelen der Firma Hess sind die weiteren Gestaltungselemente. Nachdem der Platz in den vergangenen Jahrzehnten ein tristes Dasein gefristet hat, soll der Platz ein Anziehungspunkt werden und den Raum am Riettor beleben. Fast fertig ist die Fläche über der Tiefgarage zwischen Neubau und Modepark Röther. Joachim Straub zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch die Kunden würden positiv auf die Neugestaltung reagieren. „Manche haben sich über die grünen Hügel im Vorfeld kritisch geäußert, aber das hat sich geändert. Auch diese werden nun sehr gut angenommen“, sagt Joachim Straub.

Jetzt bleibt auf einen milden Oktober zu hoffen: Verläuft alles nach Zeitplan, könnte der Platz noch in diesem Jahr genutzt werden.



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