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Villingen-Schwenningen Aus für Thomson in Villingen: 89 Mitarbeiter verlieren ihren Job

11.09.2009


Anfang Juli ist mit einem großen Festakt das neue Forschungslaber der Deutschen Thomson in Villingen in Betrieb genommen worden, knapp zweieinhalb Monate später kommt die Hiobsbotschaft: Der Konzern gibt den Standort in Villingen auf, 89 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit.
Die Belegschaft ist bereits informiert, der Betriebsrat versucht jetzt einen Sozialplan aufzustellen. Es gebe wohl die Chance für einige Mitarbeiter aus Villingen ihre Arbeit am zweiten Forschungsstandort in Hannover fortzusetzen.

Auslöser für die Schließung des Labors in Villingen sei wohl die Situation im Bereich optische Datenaufzeichnung.

Forschungen lohnen sich für den Konzern nicht mehr. Thomson ist als Mieter in dem von der Richtergruppe neu errichteten Gebäude an der Brigach, jetzt ist die Frage, wer dort einzieht.

Mit dem Verlust der letzten knapp 90 Arbeitsplätzen findet der schleichende Abbau durch Thomson ein trauriges Ende.

Erst im August vergangenen Jahres wurde die Halbleiterproduktion in Villingen eingestellt, damals mussten 70 Mitarbeiter gehen.

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