Der Auftritt von vier Gogo-Girls und die professionelle Motorrad-Burn-Out-Show, die von Maxi Clesle von den „Devil Rider“ aus Höchenschwand mehrfach gezeigt wurde, gehörten zu den Höhepunkten einer friedlichen Party-Nacht.
„Alles verlief sehr gut und gesittet, wir währen froh, wenn es immer so wäre“, war vom Polizeirevier gestern Morgen auf SÜDKURIER-Anfrage. Auch Mario Kiefer, Secretary der Black Rider, die 250 Mitglieder zählen, zeigte sich erleichtert, dass die Party nach einigem Hick-Hack im Vorfeld doch noch zum Erfolg wurde.
Die Vorbesprechungen und Ortsbegehungen mit dem Bürgeramt und dem Bauaufsichtsamt seien zufriedenstellend verlaufen, natürlich habe es noch einige zusätzliche Kosten, bedingt durch neue Auflagen gegeben, erklärte Kiefer. So musste einer Live-Band kurzfristig abgesagt werden, da aus Lärmschutzgründen keine Live-Band genehmigt wurde.
Sechs Security-Männer, die aufpassten, dass nicht mehr als 1000 Besucher die Halle betraten, mussten eingestellt werden, zehn zusätzliche Flutlichter aufgestellt und fünf Notausgangsschilder gekauft werden. Jede zweite Stunde kam die Polizeibehörde und fuhr mit Kiefer in das Wohngebiet Haslach, um Lärmmessungen durchzuführen.
40 Dezibel wären die Obergrenze gewesen, „wir hatten nie mehr als 17 Dezibel“, betonte Kiefer. Größere Gruppen kamen von den Motorradclubs „Lobo“ aus Offenburg und Baden-Baden, den „Roadbreaker“ aus dem Ruhrgebiet, den „Rondos“ aus Singen oder den „Black Warriors“. Auf dem Parkplatz standen in Reih und Glied mehrere hundert Motorräder, die Mehrzahl davon Harley Davidson. „Die Harley ist einfach Kult“, betonte Kiefer.
