Villingen-Schwenningen 5000 schlemmen an der Langen Tafel

Villingen-Schwenningen hat aufgetischt. Mit einer 1000 Meter langen Festtafel ist die Doppelstadt am Samstag kulinarisch zusammengewachsen. Rund 5000 Menschen nahmen an 400 in Reihe aufgestellten Biertischen Platz und bildeten eine rekordverdächtige Lange Schlemmertafel zwischen den beiden Stadtteilen. Mit Bildergalerien und Videos!

Ausgelassene Picknick- und Partystimmung herrschte auf der ein Kilometer langen Strecke zwischen dem Wildi-Kreisel und dem Kreisel beim "Hölzlekönig". Schon am frühen Morgen haben zahlreiche Helfer die Biertische aneinander gereiht. Etliche Getränkestände entlang der Strecke sorgten zudem dafür, dass die Wege zum nächsten Kaltgetränk kurz waren. Für das Essen sorgten die Besucher selbst.

Und es wurde viel gegessen und getrunken, und es wurde ausgelassen gefeiert. Als am späten Abend die letzten Picknicker ihre leeren Schüsseln, Plastikdosen und Flaschen einsammelten und sich auf den Heimweg machten, schlenderte Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier zufrieden über die leere Festmeile. "Was wir erreichen wollten, haben wir erreicht. Nämlich ein symbolisches Zusammenwachsen der beiden Stadtteile", so Dobmeier.

Die Lange Tafel war eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum, mit dem die urkundliche Ersterwähnung von Schwenningen, Tannheim und Villingen vor 1200 Jahren gefeiert wird.

Bereits kurz nach dem offiziellen Festbeginn füllten sich die Bänke und zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten wurden aufgetischt. Dabei legten die Besucher auch Wert auf Tischkultur. Neben Tischdecken hübschten manche ihren Tischbereich mit Dekoartikeln und Blumen oder sogar Kronleuchtern auf.

Bereichert wurde das Fest durch zahlreiche Aktionen. Etliche Vereine und Gruppen sorgten mit Kurzauftritten entlang der ein Kilometer langen Festmeile für Unterhaltung.

Für das einzige Ärgernis des Tages sorgten die Shuttlebusverbindungen, die sowohl aus Villingen als auch aus Schwenningen nicht reibungslos funktionierten. Statt der angekündigten Uhrzeiten fuhren die Busse erst eine halbe Stunde später an den Bahnhöfen los. Dies wiederum führte dazu, dass die Wartezeit an den Haltestellen immer länger wurde. Dazu kam, dass manche Busse andere Haltepunkte ansteuerten, wodurch Fahrgäste, die bereits vorne in der Warteschlange standen, plötzlich wieder das Nachsehen hatte, weil Tafelbesucher, die sich hinten anstellten, den Bus schneller erreichten. Die Wartezeit sorgte bei zahlreichen Fahrgästen für Unmut. Den Fehler hat Dobmeier registriert. "Das lag daran, dass die Busfahrer schlicht nicht richtig instruiert worden sind", analysierte er.

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