Dies hat der Pressesprecher der Kantonspolizei in Bellinzona, Frey, gegenüber dem SÜDKURIER bestätigt. Offensichtlich hat sich eine Gruppe von sechs Jugendlichen, wohl eine Hobby-Fußballmannschaft mit ihrem Trainer, im Maggia-Tal aufgehalten, als das Unglück passierte.
Pressesprecher Frey erklärte, dass der Junge wohl „in den Fluss gerutscht sei“. Er konnte gegen 16 Uhr nur noch tot geborgen werden. Im Moment führe die Maggia nicht sehr viel Wasser, ist aber ein sehr unruhiger Fluss. „Es passiert nicht oft, dass in diesem Fluss Menschen ertrinken“, so Polizeipressesprecher Frey, obwohl sogar aus der ganzen Welt Felsenspringer ins Maggia- Tal kommen.
Die Leiche sei nicht weit entfernt von dem Ort gefunden worden, wo der 17-Jährige in den Fluss gerutscht war. Unklar ist noch, ob die Gruppe sich in Savona, der italienischen Partnerstadt von Villingen-Schwenningen, aufgehalten hat. Zunächst hieß es, dort habe sich das Unglück ereignet.
Möglicherweise war die Gruppe auf der Anreise nach Italien. (cho)
Gefährliches Tal
Im Jahr 2011 starben im Maggia-Tal Touristen aus Überlingen. Nach einem starken Gewitterregen schwoll der Fluß im Tessin schnell an und wurde für drei Touristen zur Todesfalle. Sie wurden von den Fluten fortgerissen.
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