Villingen-Schwenningen17 000 Bücher warten auf neugierige Clicks [0]
Recherche zu alten Büchern im Archiv jetzt auch im Internet möglich: Heinrich Maulhardt, Martha Maucher und Ulrike Filies-Feißt bei der Internetrecherche.
Villingen-Schwenningen (us) Rund 1400 Menschen nutzen monatlich das seit April 2008 installierte Biblio-theksportal der Stadt. Wer wissen will, ob es im Bestand der Bibliothek ein bestimmtes Buch gibt, findet dies hier bequem von zu Hause aus im Internet. Nun ist auch die Spezialbibliothek „Stadtarchiv und Museen“ der Stadt an dieses Portal angeschlossen und für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit über 17 000 Bänden ist sie die größte geisteswissenschaftliche Bibliothek der Region, das Archiv und die Museen der Stadt Villingen-Schwenningen. Wer sich bisher mühsam durch alte Kataloge quälen musste, wird nun ganz bequem von zu Hause aus per Internet fündig, wenn es gilt, auf die Suche nach alten Chroniken, geschichtlichen Texten oder neuzeitlichen Büchern über die Geschichte der Stadt, Deutschlands oder Europas zu gehen. „Seit 1991 sind wir dabei, den gesamten Bestand datentechnisch aufzunehmen, nun ist dieser komplett im Internet zu recherchieren“, erläutert Archivleiter Heinrich Maulhardt bei der Vorstellung dieses Projekts. „Unsere Sammelschwerpunkte sind Publikationen aus dem 15. bis zum 21. Jahrhundert zur Stadtgeschichte, Orts- und Landesgeschichte sowie zu Sammelschwerpunkten der städtischen Museen“, verdeutlichte Ulrike Filies-Feißt, Diplombibliothekarin und zuständige Sachgebietsleiterin. In den letzten vier Jahren habe man den Gesamtbestand der Archiv- und Museumsbibliothek in Zusammenarbeit mit dem südwestdeutschen Bibliotheksverbund in Konstanz neu katalogisiert. „Nun ist sofort ersichtlich, ob eine bestimmte Publikation vorhanden ist und an welchem Standort“, so Filies-Feißt. So einfach es in Zukunft sein wird, über das Bibliotheksportal Bücher zu recherchieren und herauszufinden, wo man diese findet, ändern wird sich an der gesonderten Stellung des Archivs nichts. „Bei uns kann kein Buch ausgeliehen werden, dafür sind viele von diesen einfach zu kostbar“, so Filies-Feißt. Dafür gebe es aber im städtischen Archiv in der Lantwattenstraße einen Lesesaal, in dem man das gewünschte Buch natürlich lesen könne. Über die Möglichkeiten des Bibliotheksportals informierte auch die Bibliotheksleiterin Martha Maucher. Nicht nur der gesamte Bestand der städtischen Einrichtungen könne über dieses recherchiert werden, auch alle anderen Bibliothekskataloge aus der Region sowie Pressedatenbanken und thematische Datenbanken können über dieses einfach und zielgerichtet angesteuert werden. Und dass diese Möglichkeit mehr und mehr auch von der Bevölkerung genutzt wird, das, so Maucher, zeigen die statistischen Zugriffszahlen. „Zur Zeit haben wir zwischen 1000 und 1400 Zugriffe im Monat, Tendenz steigend“, so Maucher abschließend. Weitere Artikel zu: |



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