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Unterkirnach Unterkirnacher Narren haben die Fasnet gefunden

Zinkenräte stürzen sich erfreut auf den verschlafenen Kieschtock

Die Unterkirnacher Zinkenräte durchkämmten am Mittwochabend Feld und Wald auf der Suche nach dem Kieschtock. Der Fanfarenzug hatte schon unter der Leitung von Angelika Fleig „I bin a Kieschtock“ gespielt, da wurde der verschlafene Kieschtock in einem Leiterwagen zum Brunnen gefahren. Mit Begeisterung stürzten sich die Zinkenräte auf ihn, befreiten ihn vom Stroh und rüttelten an dem armen Kerl.

„Da ist noch Leben drin, er hat warme Füße“, freuten sie sich und zogen ihn aus der Karre, um ihn gebührend wieder einzukleiden. So ganz war er noch nicht auf dem Damm, aber die Zuschauer hatten ihre Freude und verfolgten das Spektakel begeistert. Abgebürstet wurde er und zwei Holzwieber überbrachten ihm seinen Holzorden, den sie im Wald gefunden hatten. Mit viel Musik verkündete der Fanfarenzug, dass die Fasnet in Unterkirnach nicht nur gefunden wurde, sondern jetzt auch sofort beginne.

Aus allen Ecken strömten die Kieschtöck herbei, gefolgt von den Beerewieble und den Holzwiebern, auch die Kürnach-Hexen kamen von der Ruine Kirneck herabgestiegen, um bei den lustigen Tänzen und Sprüchen mitzuwirken. Bürgermeister Andreas Braun war gekommen, um zu schauen, ob es wirklich wahr ist und die Fasnet gefunden wurde. Dass ihm in absehbarer Zeit der Rathausschlüssel abgeknöpft wird, war ihm klar, damit wird er leben können.

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