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Unterkirnach Ausgelassene Stimmung beim Zunftball in Unterkirnach

Kieschtockzunft bietet vielseitiges Programm und Bürgermeister Andreas Braun zeigt Sinn für Humor auf der Bühne.

Ausgelassene Stimmung und jede Menge Spaß gab es am Wochenende beim Zunftball der Kieschtockzunft. Bei ihrer Black-and-White-Party boten die Narren den Gästen im vollgepackten Zuschauersaal eine unterhaltsame Nacht mit Tänzen, Sketchen und Musik. Passend zum Motto waren dann auch die Akteure gekleidet: in Schwarz und Weiß.

Ein Thema, über das sich die Unterkirnacher am Ballabend besonders gern amüsierten, war das SÜDKURIER-Traumhaus. Als Pferdestall, der mit einem Schwarzwälder Holzhaus wenig zu tun hat, beschrieb es Ralph Eble bei seiner traditionellen Büttenrede. Im Laufe des Abends fielen weitere scherzhafte Bezeichnungen, wie Schuppen und Schuhschachtel, die allesamt mit lautem Gelächter und viel Applaus belohnt wurden. Und bei der Kostümprämierung holten die Schornsteinfeger vom Traumhaus den ersten Platz, die Servicedamen vom Traumhaus den zweiten.

Ebenso unterhalten konnten die anderen Sketche. Der Besuch von Sylvia Obergfell und Regina Lehmann auf der Schönheitsfarm, die über Whirlpudel und Kirschwasseraufguss in der Sauna sinnierten, wurde genauso begeistert aufgenommen wie der Dorfmarkt, bei dem, wie könnte es anders sein, wieder das Traumhaus für Gesprächsstoff zwischen Gemeindeverwaltung und Touristen sorgte. Bei der Traktorführerscheinprüfung vom Schlegelbauer, der bei seinem Fahrtest nicht nur rote Ampeln, sondern auch fast die Stockenten vom Wanderverein überfuhr, zeigte Bürgermeister Andreas Braun als verzweifelter Prüfer, dass er durchaus Sinn für Humor besitzt.

Musikalisch ging es erwartungsgemäß stimmungsvoll zu. Schon zu Beginn sorgte die Stadtmusik Unterkirnach für den richtigen Auftakt. Während des Abends kümmerte sich das Duo Siggi & Bob darum, dass es den Zuschauern auch zwischen den Programmpunkten nicht langweilig wurde. Spätestens beim fetzigen Finale der Guggenmusik Alcaputti aus Tennenbronn hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Auch die Tanznummern wussten zu überzeugen. So wurden das Männerballett der Kieschtockzunft, das in schwarz-weißen Sträflingsuniformen auftrat, und der Stinktiertanz der Holzwieber sowie die Damen des Fanfarenzugs Unterkirnach, die sich in Nonnenkostüme geschmissen hatten, vom Publikum begeistert aufgenommen.

Als absolute Stimmungsmacher erwiesen sich aber Sarah Beha, die als Solotänzerin auftrat, und die Showtanzgruppe Shoguna aus Tennenbronn. So störte sich auch niemand daran, dass die Tennenbronner Damen mit ihren quietschgelben Shirts eigentlich gegen den Dresscode des Abends verstießen.

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