Tuttlingen Networking mit Donauländern

Vertreter des Landschaftsparks Junge Donau sind im März als Repräsentanten des Landes Baden-Württemberg zum Donausalon nach Berlin gereist, teilt Pressesprecher Stefan Blanz mit. Die Internationale Tourismus-Börse ITB liefere jedes Jahr den Rahmen, Vertreter der Donauraumländer zum Donausalon einzuladen.

Der diesjährige Themenabend galt Serbien, das den rund 700 Gästen kulturelle Programmpunkte und kulinarische Spezialitäten vorstellte. Bei der Podiumsdiskussion stand die Frage im Mittelpunkt, welche kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Klammern – neben dem geografischen Band des Europastroms – die Donauländer verbinden oder zukünftig verbinden könnte. „Die unterschiedlichen Deutungen dieser Frage zeigen, dass die EU mit der Einführung der Donauraumstrategie einen langen Weg eingeschlagen hat, bei dem es noch viele Herausforderungen zu meistern gilt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Einige Staaten des Donauraums seien nicht Mitglieder der Europäischen Union, so zum Beispiel auch Serbien. Dennoch versuche man diesen Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum für alle Beteiligten besser zu erschließen. Als Vertreter der Gemeinden und Städte war Immendingens Bürgermeister Markus Hugger vor Ort, um politische Kontakte in andere Donauländer auch jenseits der EU-Grenzen zu knüpfen. Man verständigte sich darauf, Profile der einzelnen Städte und Gemeinden auszutauschen, um nach Gemeinsamkeiten zu suchen, aus denen sich mögliche wirtschaftliche oder politische Mehrwerte generieren lassen könnten. Parallel dazu verstärkt der Landschaftspark Junge Donau seine Bemühungen in Brüssel.

Die Donaubergland Tourismus Marketing GmbH, Projektpartner des Landschaftspark Junge Donau, war ebenfalls vor Ort, um die Region den europäischen Donauländern vorzustellen. Die aktuell laufende Tourismus-Kampagne „Die Junge Donau“ der Deutschen Zentrale für Tourismus, der Bayern Tourismus Marketing und der Tourismus Marketing Baden-Württemberg befindet sich im zweiten von drei Jahren, ehe sie von der Arge Deutsche Donau fortgeführt wird. Ziel ist es unter anderem, ausländische Quellmärkte im Donauraum und weltweit anderen Ländern für die Gastgeber in Bayern und Baden-Württemberg zu erschließen. Der Donausalon habe für die beteiligten Partner aus Deutschland Gelegenheit geboten, sich über die zukünftigen Entwicklungen auszutauschen, heißt es abschließend.

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