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Ein Wasserrohrbruch hat in der Nacht zum Freitag den Keller eines Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstraße überflutet und Polizei sowie Feuerwehr auf den Plan gerufen. Bei einem Streifengang hatten Polizisten lautes Plätschern vernommen.

Nach vergeblichen Anrufen durch die Wache stiegen die Polizisten über das verschlossene Hoftor und klingelten erfolglos an allen Wohnungen. Inzwischen lief das Wasser unter der Haustür ins Freie. Die Polizei alarmierte die Feuerwehr, die die Tür aufbrach. Im Innern floss das Wasser wie ein Bach das Treppenhaus hinunter und tropfte aus der Decke. Im Keller stand es 15 Zentimeter hoch. Mit der Feuerwehr öffnete die Polizei alle Wohnungen, um das Leck zu finden. Im zweiten Obergeschoß fand sie in einem Bad die schadhafte Leitung, die wegen der Kälte geborsten war. Ein Ehepaar im dritten Geschoss indes hatte einen so tiefen Schlaf, dass es weder Klingeln noch Klopfen hörte. Die Feuerwehr stellte das Wasser ab und pumpte den Keller leer.

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