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Tuttlingen Donaubahn steht im Fokus

Tuttlingen engagiert sich für Landschaftspark. 2015 wird Bahnlinie ins Bewusstsein gerückt.

Als gemeinsames Großprojekt von neun Donau-Anrainer-Kommunen macht der Landschaftspark „Junge Donau“ weiter Fortschritte. Auch die Stadt Tuttlingen engagiert sich auf federführender Ebene mit gleich mehreren Aktivitäten für den Landschaftspark. Mittelfristig stehen Projekte wie die Neugestaltung des Donauufers an der Weimarstraße oder der Gerberwiese an. Im nächsten Jahr soll die Aufwertung der Donaubahn im Mittelpunkt stehen.

Seit vier Jahren sammelten die Städte und Gemeinden entlang der Jungen Donau Ideen, arbeiteten an Konzepten, organisierten Bürgergespräche und setzten auch erste Ideen um. Rund 100 Einzelprojekte zwischen Donaueschingen und Sigmaringen wurden unter dem Dach des Landschaftsparks Junge Donau zusammengetragen. Dabei versteht sich der Park als mehr als ein Projekt zur Landschaftsplanung: Kultur, Demographie oder Mobilität gehören ebenfalls zu seinen Themen.

Entsprechend vielfältig sind auch die Projekte, die in Tuttlingen bereits realisiert wurden: Die Gründung der IG Donaubahn gehört ebenso dazu wie die Förderung der Donaugalerie oder die Umgestaltung des Donauufers beim Stadion. Nach den ersten vier Jahren wurde nun eine erste Bilanz gezogen und in einem Rahmenplan zusammengefasst. Am Dienstag, 28. November, wird dieser im Rahmen einer Veranstaltung im Museum Biedermann in Donaueschingen vorgestellt und übergeben. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat dem Rahmenplan zu und beschloss, das Konzept weiter fort zu schreiben. 15 000 Euro stehen dafür im kommenden Jahr zur Verfügung.

Konkret soll damit der Tuttlinger Anteil an zwei Projekten finanziert werden: Da die Donaubahn im kommenden Jahr 125 Jahre alt wird, soll ein Dokumentationsband die Strecke stärker ins Bewusstsein rücken. An den Bahnhöfen entlang der Strecke sollen E-Tankstellen für E-Bikes eingerichtet werden, um so die Verbindung von Bahnverkehr und E-Mobiliät zu stärken. Dafür wird ein Antrag im Rahmen des EU-weiten LENA-Förderprogramms vorbereitet. Mittel- bis langfristig sind für Tuttlingen mehrere Projekte geplant, die die Verbindung von Stadt und Flussverbessern sollen.

Angedacht sind unter anderem die Umgestaltung der Uferpromenade in der Weimarstraße, die Neugestaltung der Gewerbewiese, mehrere Brücken und Übergänge beim Nägelesee bei Möhringen, eine Donauterrasse beim Stadtgarten, die Landschaftsentwicklung bei der Papiermühle, die Umgestaltung des Donauschlauchs und ein so genannter Donauerfahrungsraum in Nendingen.


Gemeinschaftsprojekt

Am Gemeinschaftsprojekt Landschaftspark „Junge Donau“ sind neun Anrainer-Kommunen der Donau zwischen Donaueschingen und Sigmaringen beteiligt, darunter neben Tuttlingen auch Immendingen und Geisingen. Der Landschaftspark steht in diesen Tagen in Geisingen und Immendingen ebenfalls im Fokus. Nach dem Geisinger Gemeinderat befasst sich am heutigen Montag das Immendinger Kommunalparlament mit dem Masterplan Landschaftspark und der weiteren Beteiligung am Projekt. (feu)

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