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Tuttlingen Bekiffter Hund führt Ermittler auf Spur vernichteter Drogen

In einem Bach gelöste Drogen haben in Mühlheim an der Donau einen Hund in einen Rausch versetzt. Die Polizei vermutet auch aufgrund am Bach vorgefundener Utensilien, dass hier Spuren einer illegalen Cannabisaufzucht vernichtet wurden. Im Verdacht steht ein 23-Jähriger, gegen den bereits wegen Drogendelikten ermittelt wird.

Auch in eher ländlichen Gebieten ist die Welt nicht mehr so wie sie einmal war. Dies musste ein Hundebesitzer mit Erschrecken feststellen. Nachdem sein Hund am vergangenen Sonntag den Durst am Wulfbach löschte, verfiel das Tier in einen für den Hundebesitzer zunächst nicht erklärbaren rauschartigen Zustand. Als der Mann das Gewässer inspizierte, entdeckte er außergewöhnliche flachsartige Fäden und Pflanzenreste. Außerdem fand er an der Wulfbachquelle zwanzig schwarze, säuberlich ausgewaschene Bau-Eimer mit Drainageröhrchen.

Der Mann schöpfte Verdacht und informierte die Polizei. Aufgrund aktueller Drogenermittlungen gegen einen 23-jährigen Mann aus Tuttlingen, der in einem Wald bei Fridingen mutmaßlich eine Cannabisplantage unterhielt, besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte die Spuren einer weiteren Plantage vernichten wollte und die Eimer deshalb am Wulfbach reinigte. Wer verdächtige Wahrnehmungen oder Beobachtungen machte, wird gebeten diese dem Polizeiposten Mühlheim, Telefon 07463/996 10 mitzuteilen.

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