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Triberg Vollsortimenter-Markt umstritten

21.07.2012
Triberg -  Nachdenkliche Gesichter hinterließ die mit rund 100 Teilnehmern sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zur geplanten Triberger Edeka-Ansiedlung. War doch nur ein beschränkter Personenkreis eingeladen.

Die Grafik zeigt den Edekamarkt in der Ansicht Ebene E 1. Vom Boulevard aus gesehen verschwindet das Bauwerk nach Angaben der Stadt fast völlig im Boden. Es wird nicht auf das oberste Parkdeck „aufgesetzt“ sondern direkt angegliedert Richtung Schwarzwaldmuseum.  Bild: Alle Joachim Ritter

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Schnell wurde klar: Pro und Kontra-Argumente zur Ansiedlung des großen Vollsortimenter-Marktes im Anschluss an die Parkgarage halten sich die Waage. Überraschend hatte Bürgermeister Strobel Diplom-Volkswirt Joachim Schupp von der Beratungsgesellschaft Handel und Kommune geladen. Der legte anhand von Zahlen dar, dass es hohe Kaufkraftabflüsse von der gesamten Raumschaft Triberg nach St.

Georgen und Furtwangen gibt. Triberg (336), Schonach (226) und Schönwald (126) verfügen über weit weniger Quadratmeter Einkaufsfläche rückgerechnet auf 1000 Einwohner als Furtwangen (616), St. Georgen (468) oder der Bundesdurchschnitt (409). Damit sei die Raumschaft weniger attraktiv. Der Volkswirt war fassungslos, als er Widerstand gegen die Ansiedlung spürte: „Andere und auch Tourismusgemeinden schlecken sich die Finger ab, wenn sie einen Vollsortimenter weg von der Peripherie ins Zentrum locken können“, sagte er in Anwesenheit auch von Bürgermeister Jörg Frey. Überraschend sprachen sich die Schonacher Einzelhändler Axel und Herbert Kaltenbach klar und unzweideutig für den geplanten Triberger Edeka-Markt aus. Vollsortimenter gehörten in die Innenstadt, gerade auch im Hinblick auf die immer älter werdenden Bewohner argumentierte Axel Kaltenbach.

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