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Triberg Traditionell, aber nicht veraltet

05.10.2005
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Zum Schinkenfest bot der Gasthof "Lilie" am Triberger Wasserfall seinen Gästen am Sonntagnachmittag eine Trachtenmodenschau. Präsentiert wurde diese von der "Fundgrube am Wasserfall" sowie vom "Haus der 1000 Uhren". Trachten für das kommende Frühjahr sowie die neue Herbst- und Wintermode wurden dabei vorgestellt.

Von allen Seiten begutachtet wurden die Models, die auf dem Laufsteg die Trachten präsentierten. Neben Frauen und Männern hatten auch Kinder großen Spaß daran, die neue Mode für das kommende Frühjahr und den kommenden Herbst und Winter zu zeigen. Insgesamt waren 13 große und kleine Models auf der Bühne und lächelten professionell ins Publikum. Erklärungen zu den einzelnen Trachten für das Frühjahr machte Heike Kienzler von der "Fundgrube am Wasserfall". Sie erläuterte den Besuchern im Festzelt die Vorzüge jeder Tracht und stellte einige Kombinationsmöglichkeiten vor. Neben den berühmten Dirndln gab es auch Lederhosen und verschiedenes Schuhwerk zu begutachten, was natürlich zu den Trachten passen muss.

Nach der kurzen Vorstellung liefen die Models durch das Zelt, damit sich die Besucher die traditionelle, aber lange nicht veraltete Kleidung, genauer ansehen konnten. In einer kurzen Pause zeigte Josef Smetanjuk, Betreiber der "Lilie", wie man eine original Schwarzwälder Kirschtorte herstellt. Mit viel Witz und Humor gab er außerdem den Hobby-Bäckern im Publikum Tipps und Tricks, wie man die eigene Torte verbessern und verschönern kann. Nach der Pause kamen dann die Models erneut auf die Bühne und präsentierten die Kleidung für Herbst und Winter, unter anderem Norweger-Pullis und elegante Hosen, aber auch warme Westen und moderne Hemden. "Der Trend geht bei diesen Kleidungsstücken zur Farbe Orange", erklärte Heike Kienzler dem Publikum. Eine kleine Demonstration an den Norweger-Pullis zeigte, dass sie durchaus für Wind und Wetter gemacht sind. Heike Kienzler schüttete ein ganzes Glas Wasser über den Pullover, doch kein Tropfen blieb an dem Kleidungsstück hängen, alles perlte ab. "Das ist kein Pullover, sondern eigentlich eher eine Skijacke", so Heike Kienzler, die dazu auch gleich die passende Mütze präsentierte. Jetzt muss es nur noch schneien

Felix Schyle

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