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Triberg Schnelles Eingreifen verhindert Katastrophe: Rauch quillt aus Holzspänesilo in Triberg

Zum Großeinsatz bei der Triberger Uhrenfabrik Hubert Herr musste die Feuerwehr am Donnerstagmorgen ausrücken. Es war zugleich der erste Einsatz für das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr.

Zu einem Brand in einem Holzspänesilo der Uhrenfabrik Hubert Herr in Triberg kam es am frühen Donnerstagmorgen. Die Feuerwehr rückte aus, löschte das Feuer und stellte sicher, dass keine weiteren Glutnester in dem Holzsilo glimmen.

Mitarbeiter des Uhrenherstellers bemerkten eine starke Rauchentwicklung in dem Holzspänesilo und alarmierten die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr hatte einen kurzen Anfahrtsweg. Die Einsatzstelle lag nur 100 Meter vom Gerätehaus entfernt in der Schwendistraße.

Der Einsatz im Spänesilo hinterlässt Spuren auf den Uniformen der Feuerwehrleute.
Der Einsatz im Spänesilo hinterlässt Spuren auf den Uniformen der Feuerwehrleute. | Bild: Roland Sprich

Dank des schnellen Eingreifens der Wehr konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Wie Kommandant Jens Wallishauer sagte, löschte die Feuerwehr zunächst den Brand im Silo. Um sicher zu gehen, dass in der Spänemasse keine weiteren Glutnester glimmen, die zu einem erneuten Aufflammen führen könnten, wurde der Inhalt des Silos anschließend zunächst ins Freie geschaufelt.

Sägespähne werden auf einem Vorplatz ausgebreitet nach dem Brand im Spänesilo bei der Uhrenfabrik Hubert Herr in Triberg am Donnerstagmorgen (links). Für das neue Tanklöschfahrzeug der Triberger Feuerwehr (oben) war es der erste Einsatz, es war erst vor kurzem in Dienst gestellt worden.
Sägespähne werden auf einem Vorplatz ausgebreitet nach dem Brand im Spänesilo bei der Uhrenfabrik Hubert Herr in Triberg am Donnerstagmorgen (links). Für das neue Tanklöschfahrzeug der Triberger Feuerwehr (oben) war es der erste Einsatz, es war erst vor kurzem in Dienst gestellt worden. | Bild: Roland Sprich

Da der Zugang zum Silo beengt war, wurde ein Bagger angefordert, mit dem die Späne abtransportiert und auf dem Gelände großflächig verteilt wurden, wo die Feuerwehrleute nach weiteren Glutnestern suchten.

Suche nach weiteren Glutnestern: Da wird auch schon mal ein Radlader eingesetzt.
Suche nach weiteren Glutnestern: Da wird auch schon mal ein Radlader eingesetzt. | Bild: Roland Sprich

Der Einsatz bei der Uhrenfabrik war auch gleichzeitig der erste Einsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 4000, das erst vor wenigen Tagen in Dienst gestellt wurde. Wie Hugo Herr, einer der Geschäftsführer des traditionsreichen Kuckucksuhrenherstellers, im Gespräch mit dieser Zeitung sagte, lagerten zum Zeitpunkt des Brandes rund drei Tonnen Holzspäne in dem Silo. Die Späne werden aus der Fertigungshalle über ein Förderband in das Silo transportiert und von dort aus in einem Ofen verfeuert. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt.

Beim Einsatz kam erstmals das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 zum Einsatz, das erst vor kurzem in Dienst gestellt wurden.
Beim Einsatz kam erstmals das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 zum Einsatz, das erst vor kurzem in Dienst gestellt wurden. | Bild: Roland Sprich


Uhrenfabrik

Die Uhrenfabrik Hubert Herr wird in der fünften Generation geführt. Bereits seit Anfang des 19. Jahrhundert stellt das Unternehmen Kuckucksuhren her. Dabei produziert das Triberger Unternehmen neben den Gehäusen und Schnitzereien auch die mechanischen Uhrwerke selbst.

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